Sonntag, 15. Juni 2014

Prototypenmuseum - Schlechtwetterprogramm in Hamburg



Beim Stöbern in meinen Fotos ist mir aufgefallen, dass ich euch bisher unseren Besuch im Prototypenmuseum vorenthalten habe. In Sachen Schlechtwetterprogram in Hamburg, habe ich euch sowieso noch nicht so viel gepostet. Also los geht's: Hamburg hat so einige Möglichkeiten, seine Freizeit auch bei schlechtem Wetter sinnvoll zu verbringen. Wenn man mit Männern unterwegs ist, bietet sich unbedingt das Protypenmuseum in der HafenCity an. Hier haben Thomas König und Oliver Schmidt wunderschöne Oldtimer aus allen Jahrzehnten zusammengetragen. Hier kann man schon mal ein paar Stunden verbringen. Bei diesem schönen alten Bully, kam bei mir direkt Strandfeeling auf.
While scrolling through my pictures, I saw that I haven't told you about the Prototype Museum which we vistited lately.
It is the perfect place to spend some time on a rainy day, especially with guys on the trip.
This beautiful VW van makes me longing for a trip to the beach.


Es gibt auch jede Menge ganz alte Rennautos, die ich ja schöner finde, als die eckigen Racer von heute.  Michael Schumachers Auto steht allerdings auch hier.  Im Untergeschoss gibt es auch noch eine ganz tolle Ausstellung zu einzelnen Rennfahrern aus verschiedenen Jahrzehnten. Gummi, Sieg und Tragödie lagen da oft nah beieinander.
They also have these cool old racing cars which I like more then the modern ones. And in the basement one can learn a lot about building racing cars and about the drivers from different decades. Rubber, victory and tragedy are sometime very near.


Als wir dort waren, gab es auch eine Sonderausstellung zu 50 Jahren Porsche 911er. Da gab es schon ein paar echt schicke Modelle, z.B. diesen von 1966. In Gedanken war ich schon am Cruisen. Sogar die Farbe passt da irgendwie. Ich habe noch viele Autos fotografiert, aber Bilder können das Feeling sowieso nicht einfangen, die diese coolen Autos in einem auslösen.
There was a special exhibition on 560 years Porsche 911 with some really chic modells, like this one from 1966. I was already cruising through the streets in my thoughts. I would even take the colour.


Samstag, 14. Juni 2014

Fehmarn für Frühaufsteher


Wie treue Blogleser sicher wissen, war ich schon ein paar Mal auf Fehmarn. Eigentlich jedes Jahr mindestens einmal. Allerdings habe ich es noch nie geschafft, früh genug aufzustehen, um in den Hafen von Burgstaaken zu fahren. Nun habe ich ja einen Frühaufsteher an meiner Seite, der mich früh aus dem Zelt trieb. Ich war zwar hundemüde, aber für die Bilder hat es sich wirklich gelohnt.
Loyal blog followers know that I visit Fehmarn from time to time. But it was only this time that I managed to go to the harbour of Burgstaaken, very early in the morning, thanks to the early bird on my side. I was so tired, but for the pictures it was worth the early trip.


Der Hafen war gerammelt voll mit Fischerbooten. So voll hatte ich den Hafen noch nie gesehen. Hier kann man den Fisch fangfrisch direkt vom Boot kaufen. Die Fischer nehmen sie auch direkt für einen aus. An einem einzigen Stand gibt es auch gleich das Gemüse und die tollen Fehmarner Erdbeeren dazu. Honig vom Imker inklusive.
The Harbour was stuffed with fishin boats and one can buy the freshly caught fish straight from the boat, where the fishers disembowle them for the customers. There's also a  market stall where one can get the vegetables and the fruits for a really good seafood dinner.



Leider gab es um diese Zeit noch keinen Kaffee, was meinen Frühaufsteher etwas grummelig machte,  aber ansonsten hat sich der kleine Trip zur frühen Stunde wirklich gelohnt. Orange Wathosen scheinen übrigens gerade der letzte Schrei bei den Fischern zu sein. Zumindest hatten sie alle die gleichen Hosen an.
Unfortunately, there was no coffee so early in the morning which made my early bird a bit grumpy, but I think this little trip was really interesting. Orange oil cloths seem to be en vogue this year. 

Mittwoch, 4. Juni 2014

Mörderischer Urlaub im Périgord - Bruno, Chef de Police ermittelt wieder


Ein langes Jahr musste ich warten und natürlich habe ich mich sofort wieder für einen Urlaub in St. Deniz entschieden als "Reiner Wein", der neue Bruno-Krimi von Martin Walker erschien. Diogenes war so freundlich, es mir zur Verfügung zu stellen. Vielen herzlichen Dank dafür.

Walkers Bücher verschaffen dem müden, gestressten Geist immer eine Art Urlaub im Buch. Das mag auch daran liegen, dass ich das Lesen seiner Romane so zelebriere, dass mich Freunde schon seltsam ansehen. Zum Lesen gehört für mich jedes Mal ein Gläschen Wein und etwas Brot, Käse und Pastete. Schließlich wird man immer hungrig, wenn man mit Bruno über den Markt von St. Deniz schlendert oder ihm beim Kochen über die Schulter blicken darf. Es ist fast, als besuche man alte Freunde, die man schon lange kennt.
Diesmal tauchen wir wieder in die Zeit der Resistance ein und in die Szene der Brocante Händler. wurde der schwule englische Antiquitätenhändler von seinem jungen geliebten brutal erschlagen? Oder hat die Tat etwas mit einem berühmten Banküberfall zur Zeit des Zeiten Weltkrieges zu tun? Und wie hängt der natürlich Tod eines alten Resistance-Kämpfers damit zusammen?
Ich werde euch keine dieser Fragen beantworten, denn ihr sollt euch ja die Bücher holen und lesen :-)
"Reiner Wein" ist wieder ebenso kurzweilig wie seine Vorgänger, auch, wenn die Handlung diesmal längst nicht so rasant und spannungsgeladen wie "Femme Fatale" ist, bei dem mir teilweise fast das Herz stehen blieb. Aber das ist auch gut so. Nachdem wir den Tot von Gigi, Brunos geliebtem Basset zu verkraften hatten, tapst nun der kleine Balzac durch die Geschichte und erweicht sogar Verbrecherherzen. Eventuell ist, wenn auch auf teils dramatische Weise, endlich das Dreiecksverhältnis Brunos, Pamelas und Isabells geklärt. Obwohl man ja nie richtig weiß, wer nun besser für das geschundene Herz Brunos wäre. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Wer sich die Zeit bis dahin vertreiben will, kann das nun auch beim Kochen tun, denn endlich gibt es "Brunos Kochbuch", in dem all die herrlichen Rezepte zusammengetragen sind, die in den Büchern so gut beschrieben wurden, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Für alle, die sich fragen, was ich mir als nächstes Wünsche, das war ein Wink mit dem Zaunpfahl ;-)