Mittwoch, 27. November 2013

Wie die Motten das Licht - Winterdom 2013

Die Münchner haben einmal im Jahr ihr Oktoberfest. Wir haben dreimal im Jahr DOM und der ist viiiiiieeeeeeel besser. Mein persönlicher Liebling ist der Winterdom, weil es da früh dunkel ist und man die vielen tausend Lichter sehen kann. Die sind das Beste daran. Und irgendwie macht es mir auch viel mehr Spaß, einen Glühwein zu schlürfen, während ich den anderen zugucke, wie sie in einem der halsbrecherischen Gefährte fahren. 
In Munich there is the Oktoberfest, once a year. In Hamburg, we have the DOM which is three times a year and much better. My favourite is the Winterdom because sun sets early and one can see the thousands if lights. And it is much more fun to sip hot wine while my friends risk their lifes on one of these monstrous fun fair attractions.








Dienstag, 26. November 2013

Soundtrack meines Lebens - Gregory Porter, der Mann mit der Mütze


Ein Mann, der immer mit einer so merkwürdigen Mütze auf dem Kopf herum läuft, könnte einem eher seltsam erscheinen, aber, wer solch tolle Musik macht, könnte noch viel komischere Dinge tragen.
Ich habe lange auf ein tolles Jazz Album gewartet, dass mich mal wieder so richtig berührt. Gregory Porter hat es geschafft. Er begleitete mich schon durchs regnerische Bremen und machte, dass mir das Wetter gar nicht mehr so viel ausmachte. Seine Stimme legt sich einem auf die Seele wie ein heißer Kakao oder ein guter Whiskey und wärmt einen von innen heraus. Melancholisch und unfassbar schön. Gehört unbedingt unter den Weihnachtsbaum.

Montag, 25. November 2013

Bremen auf die Schnelle

Bremen kannte ich bisher nur aus dem Märchen um die tierischen Stadtmusikanten. Nun verschlug es mich letzte Woche zu einem Termin dorthin und ich hatte zumindest ein kleines bisschen Zeit, um mich auf die Schnelle in der Altstadt umzusehen. Das Wetter spielte zwar nicht wirklich mit und ich musste die Kamera und den Regenschirm irgendwie mit einander ausbalancieren, aber ein paar Schnappschüsse habe ich euch mitgebracht.

I never was in Bremen before and only knew the German fairy tale about the animal musicians.Last week had to meet an appointment in Bremen and so I had time for a short visit of the Old Town. The weather was wet so I had to balance my camera and my umbrella the whole time. But I brought you a few pictures.

In anderen Städten wirft man Münzen in einen Brunnen, in Bremen ist es touristische Pflicht den Huf und, wie man ganz gut sieht, auch das Maul des Esels zu streicheln. Das soll Glück bringen. Habe ich hiermit erledigt und hoffe mal, dass es hilft. Schließlich wurden diese vier ja trotz schräger Stimmen berühmt.
Ich möchte mich auch nochmal bei der netten älteren Bremerin bedanken, die mir den Weg so nett gezeigt hat und mir sagte, wo ich aus der Straßenbahn aussteigen muss.

You know the touristic tradition to throw coins into fountains. In Bremen you have to do something different: here you pet the foot and the mouth of the donkey. This shall bring good luck. I did it and since these animals with their strange voices got famous, it might help.

Eine Freundin gab mir den Tipp, dass ich mir unbedingt "den Schnoor" ansehen solle. Das ist ein mittelalterliches Gängeviertel, in dem die Seilmacher lebten. "Schnoor" ist das altdeutsche Wort für Schnur. Und man sagt wohl der Schnoor, weil es der Seilmacher ist. Das sagte zumindest der Stadtführer, der eine Gruppe Touristen durch die Gassen führte. Ich gebe zu, ich bin der Gruppe von Fenster zu Fenster ein Weilchen nachgerückt. Es kann aber daher rühren, dass die Häuschen wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht stehen. Dann würde der Fall aber nicht stimmen. Die Bremer sind schon irgendwie lustig. 
Kennt ihr diese kleinen Keramikhäuschen, die man auf dem Weihnachtsmarkt bekommt und mit Teelichtern beleuchten kann? Genau so sieht es dort aus. Total schnuckelig. Und in den alten Häuschen sind unzählige kleine Geschäftchen: Teeläden, kleine Designlabels, Kunstgalerien, winzige Restaurants und eine Chocolaterie.

A friend told me to visit the "Schnoor", one of the oldest quarters in town where the rope makers lived. It is especially beautiful in darkness or the dark weather because it is most beautiful when the windows are lit. And the small old houses are like the pieces of a pearl necklace. Really cosy. And you can find many little shops. Tee shops, design stores, art galeries and small restaurants and a chocolaterie.

Bei Schröters Chocolaterie kann man den Meistern bei der Arbeit zusehen. Mir lief da wirklich das Wasser im Munde zusammen, aber ich blieb tapfer und habe im angeschlossenen Laden keine Pralinen erstanden. Dafür hätte ich den beiden stundenlang zusehen können, wenn es nicht geregnet hätte.
Mein Fazit: Bremen im Sonnenschein ist bestimmt nochmal eine Option. So verbrachte ich die restliche Zeit bis zu meinem Termin aber in einem warmen und trockenen Café.

Schröter's Chocolaterie is a cute place where you watch the maîtres at wotk through the window. A mouthwatering experience, but I stayed string and didn't buy anything in the shop. I could have watched them for hours but it was so damp and cold that I spent the rest of the time in a little coffee shop.
My fazit: I will come back in better weather.

Donnerstag, 7. November 2013

Herbstspaziergang an der Elbe (mit Hunden)


Die goldenen Herbsttage sind mir die liebsten, gerade hier in Hamburg, wo der Herbst ja oft schmuddelig und nass ist. Deshalb war ich froh, dass gerade, als ich am Wochenende Besuch hatte, der Herbst sich von seiner besten, wenn auch sehr kalten Seite zeigte. Bei dem Wetter gibt es nichts besseres als ein Besuch am Elbstrand. Die Luft ist kalt aber glasklar. Super für Fotos. (Verzeiht bitte den Fussel auf der Linse, der geht leider nicht mehr weg). Das Thema passt auch gerade so schön zu Luzia Pimpinellas Such nach Fotos von draußen :-)
Golden autumn days are my favourites, especially in Hamburg. Here, autumn is often dingy. But when a friend visited, the city showed its best, though cold side. This weather requires a walk at the Elbe beach where the air was cold but clear as glass. The best light for some pictures.
 Die Kontraste werden jetzt wieder deutlicher und das Wasser schimmert wie schweres Quecksilber. Dazu die schwarzen kahlen Bäume, das ergibt ein tolles Bild. Vor allem, seit ich an den Belichtungseinstellungen der kleinen digitalen herumspielen kann. Die Fotos meiner russischen Geliebten kommen, sobald sie vom Entwickeln zurück sind.
The contrast are becoming more distinct and the water glistens like mercury. The black bald trees add the special November mood. 
Die letzten Farbkleckse fallen umso deutlicher ins Auge, bei all den Herbsttönen.
Außer uns Menschen, genießt aber noch jemand den Strand bei dem Wetter in vollen Zügen: die unzähligen Hunde, die den Strand entlang schießen. Der kleine Strolch hier, schien allerdings die Temperatur des Wassers nicht so richtig zu mögen. Dafür kroch uns die kleine Anni fast bis auf den Schoß. Neuerdings bin ich ja ein bisschen verliebt in Französische Doggen.
Little patches of colour stand out in all these autumn colours.
But there was someone else who loved the walk at the beach: all the dogs running up and down the waterfront. Even if this little vagabond didn't seem to like the water temperature. But littly Annie almost crawled onto our labs.

Zum Abschluss floss uns die Elbe beinahe über die Füße, als sie die Planken der Strandperle überspülte.  Aber nicht bevor wir leckere Waffeln mit Kirschen und Kakao im Bauch hatten. Aber da war die Sonne auch schon fast weg und schenkte uns noch einen letzten schönen Blick auf die Kräne im Hafen. 
Finally the Elbe almost ran over our shoes when it flooded the planks of the Strandperle. But since the sun was almost down, we left the cold.
Im Hamburger Hafen gibt es ein Licht, das es nur hier und nirgendwo anders gibt. Schon deshalb wohne ich so gerne in dieser Stadt. Das ist absolut unvergleichlich.
The light in the Hamburg harbour is very special and like nowhere else. This is why I love living here so much.