Samstag, 29. Juni 2013

Zufallsfund in der Deichstraße



Gestern Morgen hatte ich einen Termin in der Deichstraße und da fand ich dieses Kleinod. Die Deichstraße ist eine der letzten Straße mit Häuserbestand von vor dem großen Brand und wird gesäumt von tollen kleinen Läden und Restaurants in den ehemaligen Speicherhäusern. Sehr romantisch, bestimmt besonders, wenn das Wetter schön ist. Aber auch beim typischen Hamburger Wetter kann es ganz gemütlich werden. Sonst lohnt es sich im Bretagne Haus oder einem anderen Laden zu stöbern, denn hier gibt es die typischen Streifenshirts und Lotsenjacken. Ich weiß jedenfalls, wo ich ein bisschen von meinem Fernweh nach Frankreich und dem Meer ausleben kann.

Yesterday, I had an appointment in the Deichstraße and there I found this little gem: an old general store. Deichstraße is one of the last streets in Hamburg where one can find the really old houses from before the big fire. Here you can find romantic restaurants, even in the typical driech, and little store which sell typical sailor clothes. There is even a store that sells everything from Brittany.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Beauty is where you find it - Fernweh

Luzia Pimpinella hat das Thema "Fernweh" ausgerufen. Das quält mich in der Tat gerade sehr. Da ist ja auch noch ein Reisegutschein, der eingelöst werden will. Aber wohin?
The topic is wanderlust, an illness that is a pain in my flesh at the moment. And there is still a voucher for a short trip. But where shall I go?


Miami? Nein; das ist Sylt / Miami? No, it's Sylt

Ist das wirklich schon ein Jahr her? Eilean Donan Castle

Rikscha @ Camden Market

Mittwoch, 26. Juni 2013

Böse Dinge - Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks


Im Museum für Kunst und Gewerbe kann man sich momentan sehr merkwürdige Dinge ansehen und sogar zur Ausstellung beitragen. Die Rede ist von "Böse Dinge - eine Enzyklopädie des Ungeschmacks". Die Beschreibung finde ich wirklich sehr treffend und es braucht auch fast nicht mehr Erklärungen nur, dass es ein versuch ist, die ursprüngliche Ausstellung Geschmacksverirrungen im Kunstgewerbe im Landes-Gewerbe-Museum Stuttgart (1919) von Gustav E. Pazaurek zu rekonstruieren und zu erweitern. Es gibt unterschiedliche Kategorien, in die man die Geschmacklosigkeiten einordnen kann, vom schlechten und verdorbenen Material, über Konstruktionsattrappen bis zum Patenthumor. Die genaue Einteilung von Pazaurek findet ihr hier.
One of the new exhibitions in the Museum für Kunst und Gewerbe is called "Evil Things - An Encyclopedia of Bad Taste" and this description is absolutely fitting. Many things seem very familiar like the Teletubbies Puppet which had to be taken from the marked due to toxics in the material. There are different categories for bad taste which are very interesting like bad material or humorous patent.

Ausstellungsansicht / Exhibition View, Foto / Photo: Michaela Hille

Einige Stücke kamen mir sehr bekannt vor, allerdings eher vom Rapex Report. Der Teletubbie gehört übrigens zu der Kategorie schlechtes und verdorbenes Material, denn er enthält verbotenen Weichmacher. Lecker für Kinderspielzeug. Allerdings wurde er auch vom Markt genommen.


Obama-Kindersneakers, Entwurf 2008, Keds, USA, 2009, Kategorie: Hurrakitsch, Sammlung
Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin, Foto: Armin Herrmann

Die Schuhe fand ich besonders krass. Der amerikanische Wahlkampf hat doch wirklich seltsame Blüten getragen, oder eher Schuhe. Die fallen in meine Lieblingskategorie "Hurrakitsch".
These shoes show how American designers overdid it during the election campaign.

Salz- und Pfefferstreuer in Form einer Frau, 2009, Kategorie: Konstruktionsattrappe oder
 Weithergeholte Phantasiegestaltung, Sammlung Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin,
 Foto: Armin Herrmann

In welche Kategorie dieses selten hässliche Exemplar eines Salzstreuers gehört, dürfte einfach zu erraten sein. Klar, in die "sexistische Gestaltung". Es gab aber noch viel mehr, von der Afrospülbürste bis zum Hirschgeweihstuhl war alles dabei.
You won't have to wonder under which category this salt and pepper shaker has to belong: correct, sexist design. But there was so much more from an afro-dishwashing brush to a dear head chair.

Der Ausstellungsbesucher kann aber auch eigene Dinge beitragen, denn es gibt eine Tauschbörse, bei der man seine eigene Scheußlichkeit gegen die eines anderen eintauschen kann. Auf dem langen Tisch sammelten sich dann wirklich kitschige Dinge. Leider habe ich die Weihnachtsschneekugel vergessen, die ich dort abladen wollte.
Die Ausstellung geht noch bis 15. September, falls ihr auch was loswerden wollt.
Die Ausstellung war wirklich ganz witzig, aber erstaunlich klein. Da gab es andere im Hause, die mich mehr beeindruckt haben, zum Beispiel die zur Japanischen Reisefotografie im 19. Jahrhundert. Beim momentan wieder vorherrschenden Wetter lohnt sich ein Besuch des Museums aber in jedem Fall. Vielleicht schafft ihr es ja auch, die Teenagerhorden zu umgehen, die gerade von ihren kunstbegeisterten Betreuern durch die Ausstellungen getrieben werden und ihrem Unmut dann an der "Geschmack ist...."-Wand Luft machten.
Danke nochmal an das Museum für Kunst und Gewerbe, dass mit den Besuch der Ausstellung ermöglicht und die Pressefotos zur Verfügung gestellt hat.
Visitors can also contribute to the exhibtion by bringing their own evil things to swap them with the evil things of other visitors. On the long table was a collection that was as cruel as the real exhibtion.
I think it was a very funny thing but I was rather more impressed by other exhibitions in the museum, for example by the 19th Century Travel Photography in Japan. This one is really worth the visit. And maybe you can omit the hordes of teenagers lead through the house by their art enthusiatic teachers.
A big thank goes to the museum for enabling me to visit and for providing the press photos.


Benefiz für die Flutopfer an der Elbe

Bill Ramsey & Stefan Gwildis, Foto von Elballianz

Letzten Sonntag strömten wir zu tausenden auf den Spielbudenplatz, denn Rolf Zuckowski und Corny Littmann hatten gerufen und wir wollten unseren Teil dazu beitragen, den Flutopfern zu helfen. Leider strömte eine ganze Weile auch der Regen. Das hielt aber keinen davon ab zu bleiben und mit zu feiern, denn das Lineup war gigantisch für eine gerade mal elftägige Planungsphase: Stefan Gwildis, Bill Ramsey, Annett Louisann, Anna Depenbusch, Mary Roos, Gunter Gabriel, Revolverheld, Sasha, das Ensemble des Schmidt Theaters, Don Clark und und und. Alle spielten ein paar Songs und viele gingen mit gutem Beispiel voran und spendeten.
Mein Highlight war Stefan Gwildis, der es wohl als einziger schafft, das Hamburger Schiedwedder wie das schönste der Welt aussehen zu lassen und die Leute dazu bringt über den Kiez zu tanzen. Als dann auch noch Bill Ramsey dazu kam, war ich selig. Ja ich mag Bill Ramsey nicht nur wegen der Zuckerpuppe und der Mimi, sondern, weil er eine geniale Jazz Stimme hat.
Annett Louisan gab sogar noch einen ganz neuen Song zu Besten.
Meine Fotos sind leider nicht so gut geworden, weil ich irgendwie einen Tatterich hatte und alles unscharf war. Deshalb habe ich dieses mal von der Facebook Seite der Elballianz geklaut. Danke, Leute!
Nur noch ein Tipp fürs nächste Mal. Im Publikum standen mittendrin ganz viele Rollifahrer, die nichts sehen konnten. Vielleicht könntet ihr beim nächsten Mal an sie denken und vor der Bühne eine Rollizone einrichten?
Last Sunday, we flooded the Spielbudenplatz with thousands of people. Rolf Zuckowski and Corny Littmann called and we all wanted to take our share in helping the victims of the recent flood. Unfortunately the rain also flooded the place for a while but noone went home. The Lineup of artists was simply to big. The organisators only had eleven days but almost all the people they had asked must have said yes: Stefan Gwildis, Bill Ramsey, Annett Louisan, Anna Depenbusch, Mary Roos, Gunter gabriel, Revolverheld, Sasha and so on and so on.
Mi personal highlight was Stefan Gwildis for he is the only one who can turn the typical Hamburg driech into the best weather on earth. When Bill Ramsey joined him, I was high, because I love him for his fantasti Jazz voice.
My pictures unfortunately were all crap, so I had to steal one of the Elballianz's Facebook Page. Thanks guys!


Dienstag, 25. Juni 2013

Soundtrack meines Lebens #7 -Miss Li


Miss Li zeigt wieder mal, dass die Schweden es voll drauf haben und dass zu guter Musik auch ein Saxophon, Trompeten und Klarinetten gehören. Also nicht alles auf einmal, aber die Musik entspricht gerade absolut meinem Lebensgefühl. 
Das hier ist mein derzeitiger Lieblingssong, denn es stimmt einfach so und während ich ihn das erste Mal hörte, zogen gleich ein paar Exemplare vorbei.
Könnte mir bitte jemand solche Songs schreiben!!!!!!!?????
Miss Li shows that the Swedes are hot and that it need Sax, Trumpet and Klarinettes for great music. It so mirrors my feeling for life.
This one is my favourite because it's just so true and some of the dirty old men just walked my path when I heard it the first time.
Can someone please write such songs for me!!!!!???????

Donnerstag, 20. Juni 2013

Netzfischerei #9 - Gartenparty


Bei diesem tollen Wetter bin ich etwas traurig, dass ich weder Garten, noch Balkon mein Eigen nennen kann.  Ich würde nämlich euch nämlich so gerne zu einer klassischen Gartenparty einladen. Aber zumindest ein paar Tipps für eure eigenen Parties kann ich ja aus dem Netz fischen. Und los geht's:
  • Äußerst süß, Eiswürfel mit Blümchen von Maiko Nagao
  • Serviert auch das Besteck stilecht für eine Gartenparty in Terracotta Töpfen. Gesehen bei HGTV Gardens
  • Der absolute Tea Party Klassiker sind Cucumber Sandwiches, aber in verschiedenen Formen, wie bei School Lunch Ideas werden sie sogar stylish und die Plätzausstecher kommen auch im Sommer wieder zum Einsatz. Kann man jedem Motto anpassen.
  • Solarbeleuchtung selbst gemacht? Family Home & Life zeigt wie es ganze einfach mit Einmachgläsern funktioniert
  • Natürlich benötigt man für eine Gartenparty auch stilechte Einladungen. Wie wäre es mit einem Eis am Stiel wie bei Indulgy?
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With the fantastic weather these days, I am a little sad that I can't call a garden or balcony my own. I would so much like to invite you to a classic garden party. But I can collect some tips for your own party.
  • really sweet, ice cubes with flowers by Maiko Magao
  • stylish: serve your cutlery in terracotta pots. Seen by HGTV Gardens
  • THE classic: Cucumber sandwiches but in new an dfresh forms. Seen by School Lunch Ideas
  • Built your own Solar Light for the Garden? Family Home & Life shows how easy it is
  • Naturally, you need some cool invitations: just take a looks at the Ice on a stick invitations from Indulgy

Beauty is where you find it - Regenbogenfarben

Beauty is where you find it - Regenbogen Mini - The Sailor Maid

Bei Luzia Pimpinella passt das Thema heute zum Wetter: Regenbogenfarben. Geht da nicht die Sonne auf?


Dienstag, 18. Juni 2013

Der harte Boden der Realität in der Buchbranche


Man merkt es vielleicht, ich habe gerade viel Zeit zum Lesen. Ein Luxus, für den ich in der Tat sehr dankbar bin. Etwas Gutes muss die momentane Situation ja auch haben.
Auf dem Flohmarkt bin ich neulich über ein weiteres Diogenes Buch gestolpert. Ja, diese Woche ist Diogenes Woche. Aber ich wollte gerade den Buchwissenschaftlern unter euch, eine gewisse Wahrheit nicht vorenthalten, die ich in Robert Carters Der Bestseller gefunden habe. Ich bin noch nicht durch, aber ich glaube, bevor jemand mit dem Studium beginnt oder eine Ausbildung im Verlag macht, sollte er genau dieses Buch gelesen haben, denn Carter zeigt doch in Teilen recht deutlich die Verlagsrealität auf, die vielen von uns im ersten Semester absolut nicht klar war. Wir hörten damals Sätze wie: "Es war noch nie ein Buchwissenschaftler arbeitslos". 
Ich würde mir wünschen, dass die heutigen Studienanfänger realistischer über ihre Chancen aufgeklärt würden, damit sie eventuell noch eine Chance haben, sich für etwas anderes zu entscheiden. 
Die meisten von uns sind Buchwissenschaftler aus Berufung, aber es wäre schön gewesen, nach dem Studium nicht ungebremst auf den harten Boden der Realität aufzuschlagen, sondern Zeit zu haben, einen Fallschirm einzupacken.

Every autumn, young men and women, appear, fresh from university, at the publishing house and apply for a job, any job - and everytime we submit them to the same initiation rites. They have to be ready to make underpaid and inferior jobs and wait months or years for a promotion. Why? Because everyone who is working in this business had to endure the same. Acutally, this is no reason. However, only the heirs, like myself, are allowed to skip this hard lesson.
I have a lot of time to read, yet. It's a luxury I am grateful for because every bad situation has to have something positive.
Some time ago, I found a book on the fleamarket and I didn't want to keep this passage from the book historians here. The Book is Final Edit  by Robert Carter and every student should read it, before starting Book History or any other education in the publishing business. Carter shows the reality which is not so pleasant as many of us thought in the beginning.
Instead of hearing sentences like: "A Book Historian will never be unemployed", I hope the beginners will get more information about their real chances in the business.  This would be fair to give them a chance to change subject in time.
Most of us are book historians with passion but it would have been nice to know what our chances are instead of falling on the hard bottom of reality without a parachute.

Montag, 17. Juni 2013

Gewonnen!!!


The Sailor Maid ist heute eine sehr glückliche Bloggerin, denn nachdem die letzte Woche vor allem durch Absagen geprägt war, überreichte mir der Briefträger gerade meinen Gewinn vom Diogenes Gewinnspiel auf Facebook. Normalerweise gewinne ich nie, darum freut es mich besonders, dass ich bei meinem absoluten Leib und Magen Verlag so viel glück hatte. Femme fatale habe ich ja gerade erst beworben, kann also nicht verstecken, dass ich es schon gelesen habe. Dafür fällt mir mit Sicherheit aber auch noch etwas ein, dass es euch zu Gute kommt. Und wie ihr in der Mitte sehen könnt, kann der Sommer nun losgehen! Danke! Danke! Danke!

The Sailor Maid is one happy blogger today. Last week consisted mostly of being turned down by potential new companies. Thus, I am all the more happy to win some books from my favourite publishing house. 

Freitag, 14. Juni 2013

Leselust - Mit Martin Walker ins Périgord


Eigentlich müsste dieser Post Leselust = Reiselust heißen, denn mit den fünf bereits übersetzten Büchern von Martin Walker kann man getrost ein bis zwei Wochen am Stück im Périgord verbringen mit der üblichen Urlaubserscheinung Gewichtszunahme. Walker weiß, wie man einem das Land schmackhaft macht und beim Lesen stellt sich gelegentlich Hunger nach Wein und französischen Spezialitäten ein.
Jeder neue Walker beginnt mit Bruno, Chef de Police des beschaulichen St. Denis, und dem Wochenmarkt. Danach entwickeln sich die Dinge meist wesentlich dramatischer und das ruhige Périgord wird nach und nach mit Leichen gepflastert. Allerdings spielt die Suche nach dem Mörder nur eine Nebenrolle, neben der Landschaft, der französischen Geschichte, dem Essen und dem Wein. Ein Gläschen Wein darf man sich beim Lesen gerne gönnen.
Walkers englische Lektorin warnte ihn bereits, so Walker bei der Lesung zum neuesten Teil Femme fatale, dass man seine Bücher in England bereits als Food-Porn bezeichnen würde und er solle doch bitte etwas weniger übers Essen schreiben. Da Walker aber weiß, was seinen Lesern gefällt, hat er sich zum Glück nicht an diesen Rat gehalten.
Und so lernen wir von Band zu Band mehr über den herrlichen Grand Cru, Trüffel, die auch schwarze Diamanten genannt werden und über noch viele andere französische Delikatessen.
Da Martin Walker aber von Hause aus auch Historiker und Journalist ist, habe ich durch das Lesen seiner Bücher unheimlich viel über die Französische Geschichte gelernt. Dass man den Büchern anmerkt, wie sehr er das Périgord und die Franzosen mag, kommt hinzu. Denn er beschreibt sie so, wie ich sie auch erlebt habe. Deshalb sind seine Bücher für mich immer kleine Ferien und ich lasse jedes andere Buch in der Hälfte liegen, sobald ein neuer Band erscheint. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass Diogenes mir Band 4 und 5, also Delikatessen und Femme Fatale zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. Da ich alle Bücher gelesen habe, werde ich alle in einem Aufwasch vorstellen:

Im ersten Teil Bruno, Chef de Police wird ein Veteran des Algerien Krieges brutal ermordet und Bruno muss seine Ortskenntnisse nutzen, um St. Denis und seine Einwohner nicht nur vor möglichen rassistischen Mördern, sondern auch vor der nationalen Polizeibehörde zu schützen. Für ihn stehen immer die Einwohner an erster Stelle und die Gerechtigkeit. Diese weicht allerdings manchmal sehr vom Rechtsempfinden des Paragraphenreiters Duroc ab, dem Vertreter der Police Nationale. In dem ruhigen Städtchen beginnt es zu brodeln und wie in Frankreich üblich, darf natürlich auch eine ordentliche Demonstration mit anschließender Prügelei nicht fehlen.
Hinzu kommt, dass ihn seine Kollegin aus Paris, Isabelle mehr als durcheinander bringt.

In Grand Cru  hat es Bruno mit einer Leiche im Weinfass zu tun und muss verhindern, dass ein amerikanischer Konzern die Weinberge der ganzen Gegend aufkauft. Außerdem trauert er noch immer Isabelle hinterher. Aber da ist auch Pamela, die "verrückte Engländerin", die eigentlich Schottin ist. Doch da kommt Isabelle zurück und wir erleben romantische Szenen auf einem typischen Kelterfest, wo man sich beim Traubentreten wieder näherkommt.
Außerdem lernen wir die Kommune in den Bergen um St. Denis kennen und etwas über Ziegenkäse, der ja hervorragend zum Wein passt.
Neben der tollen Handlung, kann man diesen Band auch erstklassig als Weinführer durch das Périgord verwenden, denn natürlich spielt er bei dem Thema an den exklusivsten Weinorten der Gegend.
Im dritten Teil ermittelt Bruno auf dem Trüffelmarkt des Nachbarortes, wo Schindluder mit den Schwarzen Diamanten getrieben wird. Auf dem eigenen Wochenmarkt werden die Standbesitzer von asiatischen Schlägern tyrannisiert. Als wäre das nicht schon genug, muss Bruno seinen alten Freund und Jagdgefährten auf furchtbare Weise ermodert im Wald finden. Die Fäden laufen natürlich am Ende in unerwarteter Weise zusammen.
Hier beschreibt er den bisher grausigsten Mord und hebt seine Reihe auf eine neue Stufe. Vorher hatte alles einen Miss Marple Stil, es wurde zwar gemordet, aber es hatte alles noch eine gewisse Beschaulichkeit. Hier aber lässt er die grausame Realität des Kolonialkrieges mit einfließen und lässt einem das Blut gefrieren.

In Teil vier, Delikatessen, hat sich Walker so richtig warm geschrieben und tischt nicht nur kulinarisch richtig
auf. Die Ruhe im beschaulichen St. Denis wird gestört, als Isabelle und ihr Ministerium den Ort für ein spanisch-französisches Gipfeltreffen aussucht. Außerdem findet ein Archäologe eine Leiche, die definitiv aus jüngerer Zeit stammt. Die örtliche Foie Gras Produktion wird von Tierschutzaktivisten bedroht und Bruno sieht sich zu allem Überfluss mit der ETA konfrontiert. Viel Zeit zum Genießen bleibt bei dieser Bombenstimmung nicht. Dabei hat Bruno doch gerade von Pamela und dem ganzen Ort ein Pferd geschenkt bekommen und würde die Zeit viel lieber für Ausritte nutzen, oder doch, um seine Liaison mit Isabelle wieder aufleben zu lassen? Am Ende müssen treue Leser sehr tapfer sein.
Der neuste Band Femme fatale ist der bisher beste Bruno-Roman und der erste, der nicht nach Essen klingt. Er hat eine kuriose Story und ist auf jeder einzelnen Seite verdammt spannend. Auf dem Fluss, der durch das Städtchen St. Denis fließt, schwimmt ein alter Kahn und darin eine nackte Frauenleiche mit einem schwarzen Pentagram auf dem Bauch. Hinzu kommen Anzeichen für eine schwarze Messe in einer nahen Tropfsteinhöhle. Sofort läuft der örtliche Pfarrer Amok und will öffentliche Exorzismen wieder einführen. Dazu kommt die geheimnisvolle Geschichte um die Mätresse von König Ludwig XIV, die ein Stammahnin, der Toten war.
Hinzu kommen Verbindung in die Kommunistischen Kreise von St. Denis. Und was hat das mit den merkwürdigen Vorgängen im neu eröffneten Landgasthof zu tun, vor dem sich des nachts große schwarze Limousinen mit ministerialen Kennzeichen versammeln?
Außerdem muss Bruno noch den Betrug um ein geplantes Ferienressort an seinem schönen Fluss verhindern. Eine weitere hübsche Frau kommt ebenfalls ins Spiel.

Ich würde die Romane nicht als Page Turner bezeichnen, denn ich möchte am liebsten nicht umblättern, damit die Geschichte länger anhält. Ich versuche dann immer möglichst langsam zu lesen, mir jedes Wort wie einen guten Wein auf der Zunge zergehen zu lassen. Und diesmal war ich doch sehr traurig, als es zu Ende war, denn nun muss ich wieder ein Jahr warten. Natürlich könnte ich mir den neuen Roman schon auf Englisch kaufen, aber die Bücher gehen bei uns ja durch die Familienhände und dann könnte ich sie nicht weitergeben.
Wir diskutieren auch schon heftig, wer Bruno in der Verfilmung spielen könnte und wann endlich das Bruno Kochbuch herauskommt.
Ab Band vier liegen den Büchern übrigens tolle kleine Reiseführer bei, in denen Walker uns sein Périgord noch näher bringt und Tipps zu Hotels, Restaurants und Ausflugszielen gibt.

So, wie ich zu einem signierten Exemplar von Femme fatale kam, erzähle ich euch beim nächsten Mal, sonst wird das hier ein Roman.

Freitagsinspiration #7


Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer, egal, was eure Familie und eure Freunde sagen, es ist egal. Das mag jetzt gerade denen, die ein sehr enges Verhältnis zu ihren Lieben haben, schwer fallen, aber es ist wahr. Denn sie haben euch lieb, sie machen sich Sorgen, aber sie können euch nicht dabei helfen, erwachsen zu werden oder eure Entscheidungen zu treffen, denn sie sind niemals objektiv. Sie haben ihre eigenen Ängst, die gerade bei den Lieben gerne übertragen werden. Das müsst  ihr ganz allein tun. Es ist auch egal, ob sie bei euren Entscheidungen hinter euch stehen, denn da muss niemand anderes stehen als ihr selbst. Die Mädels oben supporten zwar einander, um eine tolle Figur hinzubekommen, aber wenn die drei da oben nicht aus sich heraus stehen könnten, würde das nicht klappen.
Ich rede hier nicht irgendwelchen oberflächlich Stuss, denn es hat mich einige Zeit gekostet, das zu kapieren. Gerade, weil ich gerade durch einen enorm harten Entscheidungsprozess gegangen bin. Was die Leute sagen, war mir egal, auch, ob meine Freunde mich verstehen, war irgendwann nicht mehr wichtig, und was der weitere Kreis der Familie denkt, naja. Aber ich habe erwartet, dass vor allem der aller engste Kreis hinter mir steht, was sie auch tun. Aber bei der kleinsten Unsicherheit begann ich zu wackeln und die Pyramide drohte einzustürzen. Ich wurde sogar richtig wütend, fühlte mich unverstanden. Und dann kam ich darauf: Wenn ich unsicher bin und mich umdrehe, muss da niemand sonst im Cheerleaderdress und mit Pompoms stehen, als ich selbst. Es ist nicht der Job eurer Mutter, eures Vater, eurer Freunde, oder von irgendjemandem sonst. Es ist eurer!
Wenn ich jetzt hadere und unsicher bin, stelle ich mir immer vor, wie ich in so einer süßen Uniform hochhüpfe und brülle: "Du schaffst das!"
Damit habe ich auch den Menschen um mich herum eine Aufgabe und Last abgenommen, die gar nicht ihre ist.  Dazu gehört bei einigen auch Kampf, aber beim wichtigsten Menschen in meinem Leben reichte ein "Das musst du gar nicht machen", um uns beide zu befreien. Und es hat unsere Beziehung noch verbessert.
Also Mädels und Jungs: Stellt euch vor den Spiegel und feuert euch mal so richtig Cheerleading Style an! Merkt ihr, was ich meine?
It doesn't need much explanation, except that it doesn't matter what your family and friends say or think. This might sound harsh, especially for people who are close to their dear ones, but it's true. They love you, they worry about you, but they cannot help you to grow up and make your own decisions, because they are never objectiv.  They have their own fears which they tend to pass on to you. You have to walk on your own. 
It doesn't matter if they support your decisions because the only one who has to support your decisions is you. The girls up there support each other to have a good picture but if the three on the top wouldn't be able to stand  on their own the whole pyramide would fall apart.
I don't talk superficial crap because it took me a lot of time to learn it, because I had to go through a very hard decision process. It wasn't important what the people say and after some time it was not important what my friends say. And what the wider part of the family thought, well... But I have always expected my next family to support my decisions and stand behind me like a rock. But every little incertitude made me shake. I even turned very angry. And then I realised it: When I am insecure and turn around for support, noone else has to stand there in a cheerleading uniform with pompoms, except me. It is not the job of your mum, your dad, your friends or anyone else. It's yours!
When I am shaking now, I always have this picture of me in a cheerleading uniform in front of my inner eye and I see me jumping and screaming: "You'll make it!!!"
By doing this I put a weight of the shoulders of the ones I love.  Sometimes it needs a little fight. But with the most important person in my life it took a simple, "You don't have to do this", to free us both. And it made our relationsship better.
Ok, girls and boys: Go infront of your mirror and cheer yourself up! Do you see what I mean?

P.S: Many thanks to Jasmin, who shared the picture of the Wiesbaden Phantastics doing the "paper dolls"!!!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Netzfischerei #8 - Die Sache mit der Geschenkverpackung


Aus meiner persönlichen Sicht ist das ja ein bisschen übertrieben, also die Hasen, der Ring in der Box würde auch reichen vorzugsweise in so einer kleinen Türkisen Verpackung... Aber ich habe ja nicht nach einem Geschenk für mich gesucht.
Der Matrose hat diesen Monat Geburtstag und was schenkt man einem Kind, dass ja an und für sich alles hat und sowieso mit Geschenken überschüttet werden wird?
Ich wurde dann doch noch fündig, mal sehen, wie es ankommen wird.
Aber es entsteht bei Geschenken ja immer noch ein anderes Problem: Wie verpackt man sie am besten?
Hier gibt es ein paar witzige Ideen:
  • Eine herzförmige Box von Minieco.co.uk könnte auch am nächsten Valentinstag einschlagen.
  • Sehen diese Verpackungen vom Dreamyblog nicht aus, wie Sahnebonbons? Weitere tolle Formen gibt es bei Pizzazzerie.
  • Zum Tütenkleben  muss man nicht in den Knast, sondern kann es auch auf the pretty blog lernen und die Motive gibt es auch noch als Freebie.
  • Die Smile Monsters zeigen endlich mal, wie diese tollen Schleifenknubbeldingsdas gemacht werden, die so schön auf Geschenkpaketen aussehen.
  • oder wie wäre ein kubisches Körbchen vom Cut Magazine?
  • an jedes Geschenk gehört, finde ich ein Geschenkanhänger, damit es nicht zu Verwechslungen kommt.  Lia Griffith hat hierfür ein paar sehr hübsche Sommerfreebies.
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From my point of view, this is a bit too miuch, The ring in a little turquoise box would be enough... But i wasn't looking for a gift for myself. The rating's birthday draws nearer and what can I give to a child that has almost everything and will be showered with gifts? Finally, I found something. But now another problem comes up: how to wrap it.
I found some funny and cute links:

  • a heartshaped box from Minieco.co.uk could also be a bliss on Valentine's Day.
  • Don't these packings by Dreamy Blog look like sweets? More forms can be found as freebies at Pizzazzerie
  • you don't have to be in prison to lear how to build bags. Just klick on the Pretty Blog, they show you how to make them
  • The Smile Monsters show how to make those beautiful bow things that look so pretty on gift wrappings
  • or how about a small cubic basket from by the Cut Magazine?
  • every present needs a lable. Lia Griffith has some cute sommer lables to offer as freebies

Beauty is where you find it - Schlafmütze

Luzia Pimpinella fragte in der Rubrik Beauty is where you find it nach Bildern zum Thema "Schlafmütze". Am liebsten hätte ich dieses Bild nachgestellt, aber dazu fehlt etwas ganz wichtiges inzwischen, Fridolin, unser Kater. Damals war er uns gerade zugelaufen. Bis wir aus dem Ort meiner Kindheit fortzogen, war er mein Begleiter und er erreichte das stattliche Alter von 20 Jahren. Da es ihn nicht mehr gibt, wird es auch kein Remake des Fotos geben. dafür bekommt ihr das Original. Es muss ein langer anstrengender Tag gewesen sein. Seht ihr die roten Bäckchen? Wir haben den Tag bestimmt mit etwas aufregendem verbracht.
Und wer sich jetzt wundert. Ja, ich bin trotz Tierhaarallergie mit einer Katze aufgewachsen. Wie sich eine freie Nase anfühlt, wusste ich aber auch erst nachdem ich keine Tiere mehr hatte.

Luzia Pimpinella asked for sleepy pictures. I'd wanted to remake this picture, but something important is missing: Fridolin, my cat. He chose us when I was little and was my friend for many many years. He reached the high age of 20. Since, he isn't any more, there won't be a remake. But you get the original picture. It must have been a long exhausting day. Do you see my red cheeks?

Dienstag, 11. Juni 2013

Sommerfrische Limonade - Rosmarin-Orangina


Ich habe euch ja nun länger den Mund wässrig gemacht, ein paar wenige durften auch schon Versuchskaninchen spielen und in verschiedenen Varianten probieren.

Zutaten für ca. 1L Sirup:
  • 4 Zitronen
  • 4 Orangen
  • 2 Limonen
  • 3 Rosmarinzweige
  • 1 Tasse Zucker
  • 3 EL Honig
Zubereitung:
  1. die Zitronen mit einem Sparschäler schälen und darauf achten, dass möglichst wenig vom Weißen mit abgeht
  2. Die Zitrusfrüchte pressen
  3. Zitruszesten, Saft, Rosmarin, Zucker und Honig in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze aufkochen und ca. 1 Minute unter Rühren köcheln lassen
  4. vom Herd nehmen und 10 Minuten stehen lassen
  5. die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Flasche abfüllen und abkühlen lassen
Servieren:
Eiswürfel, 2-3 TL Sirup und Sprudelwasser oder Prosecco in ein Glas geben. Mit Zitronenscheiben und Rosmarinzweigen garnieren.

Am Anfang fand ich es ein bisschen seltsam, Rosmarin in Limonade zu geben, aber nachdem ich es gemacht hatte, weiß ich, dass es für den Sommer eine geniale Idee ist. Es macht die Limo noch erfrischender und man kann den Zuckergehalt selbst bestimmen. Das macht das Rezept vielleicht interessant für all die Mamis, deren Kinder nicht immer Wasser trinken wollen, die ihnen aber auch nicht die konventionellen Softdrinks angedeihen lassen wollen. Für die Erwachsenen habe ich bisher Prosecco zum Auffüllen ausprobiert und auch mal einen Schuss Gin. Am allerbesten finde ich tatsächlich aber auch die Sprudelvariante. Farbe und Geschmack erinnern mich immer an Orangina, nur ohne das ganze Fruchtfleisch, denn das habe ich rausgesiebt. Beim ersten Probieren wurden sofort Erinnerungen an heiße Sommer und schöne Frankreich-Urlaube wach.

I watered your mouth for a while, now and only few were aloowed to try it. The recipe for the Rosmary-Orangina is here.
I felt a bit awkward to add rosmary to lemonade, but it's quite refreshing, especially in the summer. And it is an alternative for all the mummies whose kids don't wanna drink water all the time, but who don't wanna add convenience lemonade to their kids menu plan. One can vary the sugar and so it is better for them.
For the grown ups, I suggest Prosecco or a sprizzer of Gin. But my favorite is the Soda Water. It really looks and tastes like Orangina. For me it tastes like hot summers in France.

Montag, 10. Juni 2013

Wo die wilden Kerle wohnen - Happy Birthday!

Guckt heute unbedingt mal bei Google vorbei und schaut euch den total schnuckeligen Film an, den zum 85. Geburtstag von Maurice Sendak gestaltet hat. Das Buch des 2012 verstorbenen Autors hat inzwischen auch schon seit 50 Jahren einige Kindergenerationen begleitet. All dem trägt dieses niedliche Gimmick Rechnung. Danke Google!

Go to Google and watch that sweet little Film the issued for the 85th Birthday of Maurice Sendak, the author of Where the Wild Things are, who died in 2012.
For 50 years this fantastic children's book is a friend for generations of kids. Thanks Google!

Samstag, 8. Juni 2013

Der Soundtrack meines Lebens #6 - Ska Style


Bevor es heute raus in die Sonne geht, noch schnell etwas Musik für unterwegs. Sie waren beim Eurovision Song Contest mein Lichtblick, denn sie sangen mehrheitlich in Griechisch. Dafür gabs von mir schon mal Bonuspunkte.
Natürlich bin ich gleich ins Netz und habe ganz glücklich ein ganzes Album von Koza Mostra gefunden. Das will ich natürlich mit euch teilen. Bessere Musik gibts doch nicht, um eine Grillparty in Schwung zu bringen.
Und liebste E. bitte bitte nicht übersetzen, was die singen. Manchmal ist Nichtwissen wahrscheinlich besser...

Just a short post, then I am out and about. This band was at the ESC and got my heart, because they played Ska and sung in Greek, which requires some bonus. I went to the net immediately and found this cool Album which I wanna share with you. There is no better music to heat up a BBQ.

Freitag, 7. Juni 2013

Freitagsinspiration #6


Viele würden in meiner momentanen Situation in Depressionen verfallen. Aber was würde das bringen? Ich weiß, dass ich alles tue, damit ich bald wieder einen Job habe, dass es aber anscheinend etwas Geduld erfordert. Also ist ruhig bleiben und den Sturm konzentriert durchsegeln doch besser, als über Bord springen. Ich kann gerade so viel lernen. Wer weiß, wofür ich es mal brauchen kann.
Keine Situation ist so schlimm, dass man nicht noch etwas aus ihr lernen und für die ruhigen Tage mitnehmen kann. Also, jammert nicht, wenn ihr gerade in einer schwierigen Situation steckt. Bleibt am Steuer und geratet nicht in das Fahrwasser, dass andere Schuld sind, wenn was schief geht. Ihr steht am Steuer und könnt die Richtung ändern. 

Many people would sink into depression in my situation. But what for? I know, that I do anything to get a new job and that it seems to take some time. So it is better to stay calm and concentrated to sail through the storm than to jump over board. No situation is so bad that one can't learn a thing or to from it. So don't whine, when you're in a equally difficult situation. Stay at the rudder and don't let youself drift into the swatch to blame others. You're in charge and you can change the direction at any time.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Netzfischerei #7 - Fernwehbekämpfung


Mich packt gerade sehr das Fernweh. Da ich aber ja gerade verfügbar sein muss, wird das leider nichts. Reisen finden im Kopf statt und mit dem Finger auf der Landkarte. Derzeit bin ich übrigens gerade auf einem Roadtrip durch Schweden, zusammen mit dem Hundertjährigen.
Wem es auch so geht, der mag sich vielleicht solange die Zeit mit lustigen DIYs mit Landkarten vertreiben.

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Wanderlust is torturing me, at the moment. But I have to be available and can't just wnader off. SO my travels take place in my head and with the finger on the map. Since I am reading the Hundred-year-old who climbed out if the windoe and dissappeared, I am on a roadtrip through Sweden.
Who is equally pained and can't travel, here's a way to cope with it by crafting with maps.

  • Twig Studios makes wonderful roses with maps
  • It's a shame, I didn't come up with this earlier: passpartouts  by Hello Lidy
  • the goal always in front of your eyes: A lampshade made of a map by College Life DIY
  • Postcards and envelopes by Wear the Canvas are nice to send your wishes into the world. Haven't made this for some time
  • For those you can go on a travel this book envelope from woven map slips by Ruby Murray's Musing is cool for your travel diary.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Wolkengucken im Stadtpark


Was ich an so einem tollen Tag mit meiner vielen freien Zeit anfange? Ich nutze den Tag und radle in den Stadtpark. Wo sonst als am Stadtparksee kann man so toll Wolken gucken? Und weil ihr ja im Büro sitzen musstet, habe ich euch ein bisschen Wolkenhimmel mitgebracht. Sieht diese nicht aus, wie ein Langohr-Maus-Kaninchen?
What I do with all this free time on a sunny day? I use it to ride my bike to the Park and watch the clouds.  Doesn't it look like a long-eared-mouse-rabbit?

Dienstag, 4. Juni 2013

Dienstagsbummel

Nach meinem Bewerbungsgespräch war ich noch ein wenig in der Stadt unterwegs. Kann jemand erraten, wo die ersten Aufnahmen entstanden? Ich kann nur sagen, ich bin begeistert von dem Laden.

Took a stroll through town after my job appointment and found some funny things.
Kein Witz, das ist Tinte. Die haben sogar Eisengallustinte / Not kidding, it's not wine, it's ink


Unfassbarer Kitsch, aber irgendwie cool / Absolute kitch but cool, anyway
Ist denn schon wieder Zeit fürs Oktoberfest / Is it already time for Octoberfest?

Sonntag, 2. Juni 2013

Ein Straßenfest, ein Flohmarkt und ein Minitrip nach Korea

In Hamburg ist was los. So viel, dass man gar nicht weiß, wo man als erstes hingehen soll. Ich musste wirklich aussieben. Bei uns in Eppendorf ist Straßenfest und dazu gehört auch immer ein Flohmarkt. Das lohnt sich immer, denn die Eppendorfer haben schöne Sachen zu verkaufen. Leider sind die Eppendorferinnen nicht wirklich bereit zu handeln, aber ein T-Shirt und drei Diogenes Bücher sprangen doch in meine Tasche. Dazu noch ein wunderbares Set aus Glasanhänger und Ohringen, die mich sehr an Jugendstil erinnern.
Am Völkerkundemuseum gab es dann noch einen winzigen koreanischen Markt. Das aufregendste hier waren die tollen bunten Kleider der Koreanerinnen. Diese haben es leider immer geschafft, sich weg zudrehen und Lächeln ist ja sowieso kulturell untersagt. Aber ich hoffe, ich kann euch mit den Farben erschlagen.

In Hamburg you can do a lot on a Sunday. Sometimes it is so much, that I can't decide where to go first. This weekend, we had a street festical in Eppendorf including a flea market, which is always worth a try. The inhabitants of Eppendorf have money and so the things they sell are really good things. Unfortunately the Eppendorf women don't negotiate, but I got a T-Shirt and three books from my favorite publishing house. 
Later there was also a Korean Market at the Museum of Ethnology. It wasn't really big but the dresses of the Korean Ladies where colourfull.  They always managed to turn away and they nevery smile, a cultural thing. But I hope to blast you with all the colours.

Da sieht man, wie windig es war, die Ballons wären beinahe weggeflogen
On such a windy day, the balloons wanted to break away









Samstag, 1. Juni 2013

Netzfischerei #6 - Kindertagsausgabe


Heute ist der internationale Kindertag und bei der derzeitigen Wetterlage werden den wohl viele drinnen verbringen müssen. Nun habe ich zwar selbst keine Kinder aber es gibt da schon einen kleinen Matrosen an Bord, der gerne mal zum Kapitän kommt mit den Worten "Mir ist ja so langweilig". Erinnert ihr euch noch an einen Hera Lind Klassiker? Da kam der Kleine auch immer und jammerte: "Mäh! Keiner spielt mit mir und immer gibt's nur Fisch!"
Kinder suchen Beschäftigung und meistens fällt ihnen ja außer Fernsehen und Computerspielen heute kaum noch was ein. Liebe Mamas und Papas, hier kommt Abhilfe! Nehmt euch an einem solchen Wochenende mal Zeit für eure Kleinen. Denn es geht nicht nur darum, dass die Kleinen aus den Füßen sind, sondern um die Zeit, die ihr mit ihnen verbringt.

  • Mein absoluter Favorit ist das Mami-mir-ist-langweilig-Glas von Somewhat Simple. Im Glas befinden sich Spiele aber auch Aufgaben im Haushalt. Das Kind kann also etwas tolles ziehen oder muss Mami im Haushalt helfen. Da überlegt sich der Racker zweimal, ob der den berühmten Satz äußert. Die Aufgaben sind übrigens herrlich!
  • Die Traumfänger aus Papier von The Craft Train sind kinderleicht und schützen die lieben Kleinen dann, wenn sie sich in kleine Engel verwandeln, nämlich im Schlaf
  • Wollekunstbilder von der Bastelblog sind so einfach, dass Kids das auch schaffen. Natürlich sollten sie Hammer und Nagel nicht ohne Aufsicht bedienen.
  • Das Schöne Wurfspiel von The Imagination Tree erfordert etwas Vorbereitung, kann aber drinnen wie draußen gespielt werden und macht bestimmt viel Spaß.
  • Die Kühlschrankmagneten aus Kronkorken von Our Ordinary Life sehen super aus, und können dann die während des Regens selbstgemalten Bilder am Kühlschrank festhalten.
  • Ganz toll kann man tatsächlich T-Shirts im Kartoffeldruck bedrucken. Paul & Paula geben die Anleitung vor; geht übrigens auch mit Äpfeln
  • Und wenn dann der Hunger dann kommt, kocht ruhig mal diese Rezepte für Kinder von lecker.de mit euren Kindern 

So kriegt man einen Indoor Tag ganz gut rum, oder?
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Today is International Children's Day and most of the kids might be spending it indoors because of the raining weather. I don't have children on my own but on my ship there is a little sailor who likes to come to the captain with the words "I'm so bored."
Kids need entertainment because most of them can't entertain themselves anymore beyond TV and Computer. Mummies and Daddies, here comes help. Spend some time with your little ones this weekend, because it's all about quality time.


  • my favorite: The "Mumy, I'm Bored Jar" from Somewhat Simple. Games and To Dos are mixed so that the kiddo thinks twice before saying "I'm bored" because it can draw something good or a household task. I love the tasks!
  • the dream catcher from the Craft Train is really easy and will protect your little ones in their dreams
  • Art with nails and wool from the Bastelblog are cool and easy but the kids should be supervised while using hammer and nails
  • this cool catching game needs a little preparation in advance but can be played indoors and outdoors
  • or make some magnets for the fridge  from Our Ordinary Life that can hold the pictures painted during rainy days
  • cool for the small and the grown ups: printing T-Shirts with potatoe chops from Paul & Paula
  • After so much play, the kids will get hungry, so try these recipes for kids from lecker.de and cook with the kids