Montag, 25. November 2013

Bremen auf die Schnelle

Bremen kannte ich bisher nur aus dem Märchen um die tierischen Stadtmusikanten. Nun verschlug es mich letzte Woche zu einem Termin dorthin und ich hatte zumindest ein kleines bisschen Zeit, um mich auf die Schnelle in der Altstadt umzusehen. Das Wetter spielte zwar nicht wirklich mit und ich musste die Kamera und den Regenschirm irgendwie mit einander ausbalancieren, aber ein paar Schnappschüsse habe ich euch mitgebracht.

I never was in Bremen before and only knew the German fairy tale about the animal musicians.Last week had to meet an appointment in Bremen and so I had time for a short visit of the Old Town. The weather was wet so I had to balance my camera and my umbrella the whole time. But I brought you a few pictures.

In anderen Städten wirft man Münzen in einen Brunnen, in Bremen ist es touristische Pflicht den Huf und, wie man ganz gut sieht, auch das Maul des Esels zu streicheln. Das soll Glück bringen. Habe ich hiermit erledigt und hoffe mal, dass es hilft. Schließlich wurden diese vier ja trotz schräger Stimmen berühmt.
Ich möchte mich auch nochmal bei der netten älteren Bremerin bedanken, die mir den Weg so nett gezeigt hat und mir sagte, wo ich aus der Straßenbahn aussteigen muss.

You know the touristic tradition to throw coins into fountains. In Bremen you have to do something different: here you pet the foot and the mouth of the donkey. This shall bring good luck. I did it and since these animals with their strange voices got famous, it might help.

Eine Freundin gab mir den Tipp, dass ich mir unbedingt "den Schnoor" ansehen solle. Das ist ein mittelalterliches Gängeviertel, in dem die Seilmacher lebten. "Schnoor" ist das altdeutsche Wort für Schnur. Und man sagt wohl der Schnoor, weil es der Seilmacher ist. Das sagte zumindest der Stadtführer, der eine Gruppe Touristen durch die Gassen führte. Ich gebe zu, ich bin der Gruppe von Fenster zu Fenster ein Weilchen nachgerückt. Es kann aber daher rühren, dass die Häuschen wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht stehen. Dann würde der Fall aber nicht stimmen. Die Bremer sind schon irgendwie lustig. 
Kennt ihr diese kleinen Keramikhäuschen, die man auf dem Weihnachtsmarkt bekommt und mit Teelichtern beleuchten kann? Genau so sieht es dort aus. Total schnuckelig. Und in den alten Häuschen sind unzählige kleine Geschäftchen: Teeläden, kleine Designlabels, Kunstgalerien, winzige Restaurants und eine Chocolaterie.

A friend told me to visit the "Schnoor", one of the oldest quarters in town where the rope makers lived. It is especially beautiful in darkness or the dark weather because it is most beautiful when the windows are lit. And the small old houses are like the pieces of a pearl necklace. Really cosy. And you can find many little shops. Tee shops, design stores, art galeries and small restaurants and a chocolaterie.

Bei Schröters Chocolaterie kann man den Meistern bei der Arbeit zusehen. Mir lief da wirklich das Wasser im Munde zusammen, aber ich blieb tapfer und habe im angeschlossenen Laden keine Pralinen erstanden. Dafür hätte ich den beiden stundenlang zusehen können, wenn es nicht geregnet hätte.
Mein Fazit: Bremen im Sonnenschein ist bestimmt nochmal eine Option. So verbrachte ich die restliche Zeit bis zu meinem Termin aber in einem warmen und trockenen Café.

Schröter's Chocolaterie is a cute place where you watch the maîtres at wotk through the window. A mouthwatering experience, but I stayed string and didn't buy anything in the shop. I could have watched them for hours but it was so damp and cold that I spent the rest of the time in a little coffee shop.
My fazit: I will come back in better weather.