Freitag, 10. Mai 2013

Freitagsinspiration #2


Kennt ihr das? Am Horizont glitzert bereits der Schimmer von etwas Neuem und Aufregendem, aber ihr traut euch einfach nicht, ins Wasser zu springen und darauf zu zu schwimmen? Tja, so geht es wohl den meisten von uns immer wieder. Lieber bleiben wir in dem uns bekannten Fahrwasser, auch, wenn wir vielleicht nicht glücklich damit sind. Denn diese Situation ist uns ja wenigstens bekannt. 
Aber ich kann euch sagen, dass das Leben tatsächlich hinter der Angst beginnt. Meistens wird man für den Sprung ins kalte Wasser nämlich belohnt. Und selbst, wenn mal was schief gehen sollte, fällt es mir zumindest beim nächsten Mal leichter, mich zu trauen. Mein  Umzug nach Hamburg war ein großer Sprung und er war richtig. Belohnt wurde ich mit einer tollen Stadt und tollen neuen Freunden.
Seine eigenen Grenzen zu erweitern birgt aber auch die Gefahr zu weit zu gehen und sich zu verlaufen. So ging es mir. Nach zwei Jahren, in denen ich dachte, dass ich in einer Branche arbeiten kann, die komplett gegen meine Identität geht, fand ich mich in der Wüste wieder. Doch eine weitere unbequeme Entscheidung führte mich zumindest zurück in die richtige Richtung und ich kann schon das Meer sehen. Denn schlimmer als eine unbequeme Entscheidung wäre gar keine Entscheidung gewesen.

Do you know the feeling? You can see something new glistening at the horizon but you don't dare the jump into the cold water to swim? Most of us know the feeling, again and again.  We like to stay in familiar waters, even when they are shallow and we are not happy. At least, we know them. 
But it's worth the jump, because life begins behind the fear. And in the most cases, we will be rewarded, but even if nothing runs smooth, it will be easier the next time. I moved to Hamburg and was blessed with a fantastic city and fantastic friends.
To break one's own limits also bears the danger to go too far and get lost. I thought, I could work in a business that's absolutely against my identity and found myself in the desert.  But another uncomfortable decision brought me back on the track and so I can at least see the ocean glistening on the horizon again. And now I know: A difficult decision is better than no decision.