Dienstag, 3. Dezember 2013

Papiersternliebe

Diese kleinen Freunde sprachen mich auf Pinterest total an und ich musste sie unbedingt nachbasteln. Die Anleitung gab es hier bei Extreme Cards and Papercrafting.
Ich habe gleich relativ viele gemacht, obwohl ich noch gar keine so richtige Idee hatte, wofür ich sie verwenden wollte. Aber, wer mich kennt, weiß, dass ich schlecht wieder aufhören kann, wenn ich mit Origami mal angefangen habe.
Zunächst habe ich mal den Weidenzweige-Lichterstrauß, der schon länger hier herumstand, weihnachtlich geschmückt. Ich war mir zunächst nicht sicher, ob rot, gold, türkis und weiß zusammenpassen, aber letztendlich bin ich mit dem Ergebnis doch sehr zufrieden. Das Origami mit alten Buchseiten ist ja ein wiederkehrendes Thema bei mir, aber es passt auch zu jeder Gelegenheit. Für die bunten Sterne habe ich Katalogseiten und alte Zeitschriften wiederverwendet. Es ist also auch noch eine preiswerte Form des Weihnachtsschmucks.

Mal sehen, wofür ich die Sternchen noch verwenden kann, denn ich habe noch eine ganze Schachtel. Wer mir einen guten Vorschlag im Kommentarfeld (nicht auf Facebook) liefert, kann auch noch ein Set von 10 Stück gewinnen. Als Weihnachtsbaumschmuck machen sie sich nämlich bestimmt auch noch gut.
I found these little cuties on Pinterest and had to try and make them. You can find the instructions on extreme cards and papercrafting.
Since they are really easy, I made a lot of them, without even knowing what I wanted to do with them. But those you know me, know that I can't stop when I start origami.
Now I first used them to decorate a twig light that was standing around for some time. I wasn't sure if red, gold, turquoise and white are a good combination, but I am very content with the result. Doing origami with old book pages is a theme that I use often, but it fits to every occasion. For the coloured stars I used old catalogue pages and magazines. So, if you have to decorate your house on a budget, this is a good way.
We will see, how I use the rest of the stars. There is still a whole box of them left. If you have a suggestion, write a comment below (not on facebook) and you can win a set of 10 for your christmas tree.


Montag, 2. Dezember 2013

Magische Cupcakes versüßen den 1. Advent


An einem Sonntag Nachmittag, wenn es draußen windig und feucht ist, geht man am besten mit Freunden schön einen Kaffee trinken und was leckeres zu Essen gehört ja irgendwie auch dazu. Das "Magic Cupcake" in der Hölderlinsallee ist da genau richtig. Es ist noch reativ neu, aber die Cupcakes sind wirklich lecker. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch keine gegessen habe, weil ich mehr der Muffintyp bin, aber in den Yoghurette Cupcake habe ich ich verliebt. Jeder Geschmack wird hier befriedigt. Und der Vorteil ist, dass man nach einem bereits so pappesatt ist, dass er eher zu den lässlichen Sünden gehören dürfte.

What can one do one a rainy cold sunday? Meet friends, drink coffee and eat cupcakes. We met at a new place called "Magic Cupcakes" deep in Winterhude. I never had Cupcakes before, because I am more a Muffin girl but I fell in love with the Yoghurette Cupcakes and their wonderfully flavoured strawberry icing. I am sure there is a cupcake for every taste. And since yu are full after one, it is not such a big sin.


Hier seht ihr die als lecker befundenen Daim und Cookie Cupcakes. Wenn man vorher anruft, macht die Cucake Fee auf Wunsch auch vegane Cupcakes, die als ebenso lecker empfunden wurden. Das "Magic Cupcake" ist wohl kein touristicher Anziehungspunkt, aber echte Hamburger werden den Weg nach Winterhude schon finden.
Here are a few of the wonderful little things, Daim and Cookie Cupcakes. If you call in advance the Cupcake fairy will also bake vegan cupcakes for you. The place might not be too easy to find for tourists, but real Hamburg people will find their way.

Mittwoch, 27. November 2013

Wie die Motten das Licht - Winterdom 2013

Die Münchner haben einmal im Jahr ihr Oktoberfest. Wir haben dreimal im Jahr DOM und der ist viiiiiieeeeeeel besser. Mein persönlicher Liebling ist der Winterdom, weil es da früh dunkel ist und man die vielen tausend Lichter sehen kann. Die sind das Beste daran. Und irgendwie macht es mir auch viel mehr Spaß, einen Glühwein zu schlürfen, während ich den anderen zugucke, wie sie in einem der halsbrecherischen Gefährte fahren. 
In Munich there is the Oktoberfest, once a year. In Hamburg, we have the DOM which is three times a year and much better. My favourite is the Winterdom because sun sets early and one can see the thousands if lights. And it is much more fun to sip hot wine while my friends risk their lifes on one of these monstrous fun fair attractions.








Dienstag, 26. November 2013

Soundtrack meines Lebens - Gregory Porter, der Mann mit der Mütze


Ein Mann, der immer mit einer so merkwürdigen Mütze auf dem Kopf herum läuft, könnte einem eher seltsam erscheinen, aber, wer solch tolle Musik macht, könnte noch viel komischere Dinge tragen.
Ich habe lange auf ein tolles Jazz Album gewartet, dass mich mal wieder so richtig berührt. Gregory Porter hat es geschafft. Er begleitete mich schon durchs regnerische Bremen und machte, dass mir das Wetter gar nicht mehr so viel ausmachte. Seine Stimme legt sich einem auf die Seele wie ein heißer Kakao oder ein guter Whiskey und wärmt einen von innen heraus. Melancholisch und unfassbar schön. Gehört unbedingt unter den Weihnachtsbaum.

Montag, 25. November 2013

Bremen auf die Schnelle

Bremen kannte ich bisher nur aus dem Märchen um die tierischen Stadtmusikanten. Nun verschlug es mich letzte Woche zu einem Termin dorthin und ich hatte zumindest ein kleines bisschen Zeit, um mich auf die Schnelle in der Altstadt umzusehen. Das Wetter spielte zwar nicht wirklich mit und ich musste die Kamera und den Regenschirm irgendwie mit einander ausbalancieren, aber ein paar Schnappschüsse habe ich euch mitgebracht.

I never was in Bremen before and only knew the German fairy tale about the animal musicians.Last week had to meet an appointment in Bremen and so I had time for a short visit of the Old Town. The weather was wet so I had to balance my camera and my umbrella the whole time. But I brought you a few pictures.

In anderen Städten wirft man Münzen in einen Brunnen, in Bremen ist es touristische Pflicht den Huf und, wie man ganz gut sieht, auch das Maul des Esels zu streicheln. Das soll Glück bringen. Habe ich hiermit erledigt und hoffe mal, dass es hilft. Schließlich wurden diese vier ja trotz schräger Stimmen berühmt.
Ich möchte mich auch nochmal bei der netten älteren Bremerin bedanken, die mir den Weg so nett gezeigt hat und mir sagte, wo ich aus der Straßenbahn aussteigen muss.

You know the touristic tradition to throw coins into fountains. In Bremen you have to do something different: here you pet the foot and the mouth of the donkey. This shall bring good luck. I did it and since these animals with their strange voices got famous, it might help.

Eine Freundin gab mir den Tipp, dass ich mir unbedingt "den Schnoor" ansehen solle. Das ist ein mittelalterliches Gängeviertel, in dem die Seilmacher lebten. "Schnoor" ist das altdeutsche Wort für Schnur. Und man sagt wohl der Schnoor, weil es der Seilmacher ist. Das sagte zumindest der Stadtführer, der eine Gruppe Touristen durch die Gassen führte. Ich gebe zu, ich bin der Gruppe von Fenster zu Fenster ein Weilchen nachgerückt. Es kann aber daher rühren, dass die Häuschen wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht stehen. Dann würde der Fall aber nicht stimmen. Die Bremer sind schon irgendwie lustig. 
Kennt ihr diese kleinen Keramikhäuschen, die man auf dem Weihnachtsmarkt bekommt und mit Teelichtern beleuchten kann? Genau so sieht es dort aus. Total schnuckelig. Und in den alten Häuschen sind unzählige kleine Geschäftchen: Teeläden, kleine Designlabels, Kunstgalerien, winzige Restaurants und eine Chocolaterie.

A friend told me to visit the "Schnoor", one of the oldest quarters in town where the rope makers lived. It is especially beautiful in darkness or the dark weather because it is most beautiful when the windows are lit. And the small old houses are like the pieces of a pearl necklace. Really cosy. And you can find many little shops. Tee shops, design stores, art galeries and small restaurants and a chocolaterie.

Bei Schröters Chocolaterie kann man den Meistern bei der Arbeit zusehen. Mir lief da wirklich das Wasser im Munde zusammen, aber ich blieb tapfer und habe im angeschlossenen Laden keine Pralinen erstanden. Dafür hätte ich den beiden stundenlang zusehen können, wenn es nicht geregnet hätte.
Mein Fazit: Bremen im Sonnenschein ist bestimmt nochmal eine Option. So verbrachte ich die restliche Zeit bis zu meinem Termin aber in einem warmen und trockenen Café.

Schröter's Chocolaterie is a cute place where you watch the maîtres at wotk through the window. A mouthwatering experience, but I stayed string and didn't buy anything in the shop. I could have watched them for hours but it was so damp and cold that I spent the rest of the time in a little coffee shop.
My fazit: I will come back in better weather.

Donnerstag, 7. November 2013

Herbstspaziergang an der Elbe (mit Hunden)


Die goldenen Herbsttage sind mir die liebsten, gerade hier in Hamburg, wo der Herbst ja oft schmuddelig und nass ist. Deshalb war ich froh, dass gerade, als ich am Wochenende Besuch hatte, der Herbst sich von seiner besten, wenn auch sehr kalten Seite zeigte. Bei dem Wetter gibt es nichts besseres als ein Besuch am Elbstrand. Die Luft ist kalt aber glasklar. Super für Fotos. (Verzeiht bitte den Fussel auf der Linse, der geht leider nicht mehr weg). Das Thema passt auch gerade so schön zu Luzia Pimpinellas Such nach Fotos von draußen :-)
Golden autumn days are my favourites, especially in Hamburg. Here, autumn is often dingy. But when a friend visited, the city showed its best, though cold side. This weather requires a walk at the Elbe beach where the air was cold but clear as glass. The best light for some pictures.
 Die Kontraste werden jetzt wieder deutlicher und das Wasser schimmert wie schweres Quecksilber. Dazu die schwarzen kahlen Bäume, das ergibt ein tolles Bild. Vor allem, seit ich an den Belichtungseinstellungen der kleinen digitalen herumspielen kann. Die Fotos meiner russischen Geliebten kommen, sobald sie vom Entwickeln zurück sind.
The contrast are becoming more distinct and the water glistens like mercury. The black bald trees add the special November mood. 
Die letzten Farbkleckse fallen umso deutlicher ins Auge, bei all den Herbsttönen.
Außer uns Menschen, genießt aber noch jemand den Strand bei dem Wetter in vollen Zügen: die unzähligen Hunde, die den Strand entlang schießen. Der kleine Strolch hier, schien allerdings die Temperatur des Wassers nicht so richtig zu mögen. Dafür kroch uns die kleine Anni fast bis auf den Schoß. Neuerdings bin ich ja ein bisschen verliebt in Französische Doggen.
Little patches of colour stand out in all these autumn colours.
But there was someone else who loved the walk at the beach: all the dogs running up and down the waterfront. Even if this little vagabond didn't seem to like the water temperature. But littly Annie almost crawled onto our labs.

Zum Abschluss floss uns die Elbe beinahe über die Füße, als sie die Planken der Strandperle überspülte.  Aber nicht bevor wir leckere Waffeln mit Kirschen und Kakao im Bauch hatten. Aber da war die Sonne auch schon fast weg und schenkte uns noch einen letzten schönen Blick auf die Kräne im Hafen. 
Finally the Elbe almost ran over our shoes when it flooded the planks of the Strandperle. But since the sun was almost down, we left the cold.
Im Hamburger Hafen gibt es ein Licht, das es nur hier und nirgendwo anders gibt. Schon deshalb wohne ich so gerne in dieser Stadt. Das ist absolut unvergleichlich.
The light in the Hamburg harbour is very special and like nowhere else. This is why I love living here so much.

Freitag, 18. Oktober 2013

Dienstag, 1. Oktober 2013

Alles Easy, oder? - Die Rückkehr nach Edinburgh

Oh Mann! Edinburgh ist schon wieder zwei Wochen her und ich habe euch noch immer keinen Bericht geliefert. Mea culpa. Aber mit dem neuen Job und allem drum herum ist die Zeit so schnell vergangen, dass ich heute das erste Mal dazu komme, Luft zu holen. So lange passierte gar nichts und jetzt geschieht alles gleich auf einmal.
Der Kurztripp nach Edinburgh war von mir gar nicht geplant und traf mich unerwartet. Dafür war es umso schöner. Diesmal haben wir uns mehr in der New Town umgesehen. Die Old Town wurde ja letztes Jahr schon eingehend erkundet.
OMG! Edinburgh was already two weeks ago and I didn't deliver my report for you. Mea culpa. But with the new job and everything else time is flying so fast.
Edinburgh wasn't even planned but it was very welcome. Needed that time out of town. This time, we explored the New Town.

Mit dem easyHotel hatte ich mich allerdings verbucht. Denn das "easy" im Namen ist Programm. Es setzt dem Adjektiv "einfach" quasi noch eins oben drauf, denn alles, was ihr hier seht, ist schon das ganze Zimmer.  Wir haben die ganze Zeit den Eingang nach Narnia gesucht, denn diesen Kleiderschrank als Zimmer zu bezeichnen, wäre zu viel der Ehre. Ein Bett, ein Spiegel und eine Nasszelle. Kein Fenster, dafür ein Ventilator, Beklemmungen und Erstickungsgefühle inklusive. Das ist alles, was man für 59 Pfund die Nacht erhält. Ein Fenster hatte nochmal je Nacht 25 Pfund mehr gekostet. Aber wir hatten ja sowieso nicht vor uns länger im Zimmer aufzuhalten. Einen Vorteil hatte es allerdings: die zentrale Lage, denn es ist direkt auf der Princess Street. Besser geht es nicht.
"easy" is a ridicules understatement in our hotel's name. We were looking for the entry to Narnia all the time, because this wasn't a room but a cupboard. A bed, a mirror and a cell called bathroom. No window. That's all you get for 59 GBP per night. A window would have costed 25 GBP per night on top. Klaustrophobia included. Fortunately, we didn't have enough time to spend it indoors. And there was one advantage: It was in the middle of Princess Street.

Auf den Schreck mussten wir uns etwas wirklich Gutes gönnen. Da wir erst abends ankamen, war das ein drei Gänge Menü in einem französischen Fresstempel. Das La p'tite Folie in der Frederick Street ist einfach nur genial. Es gab Salat und dieses lecker Fischgericht mit Garnelen, Lachs, Kartoffeln und den tollsten Bohnen, die mir je jemand bereitet hat. Zum Nachtisch gab es einen Triffle Kuchen mit Vanilleeis. Die Atmosphäre war sehr gemütlich und das Personal jung und total nett. 
Since we arrived in the evening, we only had time for a great dinner at La P'tite Folie at Frederick Street, one of Edinburgh's great French restaurants. It was a delicious three-course menu with salad, fish and gambas and a triffle cake with vanilla ice cream. A feast! And the atmosphere was very comfortable and the young staff amazing. 

Um gleich beim Essen zu bleiben. Zum Frühstück oder zur Tea Time solltet ihr unbedingt mal im "eteaket" vorbeischauen. Wir haben uns dort sehr leckere French Toasts mit Bacon und Honig schmecken lassen. Wer Tee liebt, kommt hier voll auf seine Kosten, aber auch für die Kaffeetrinker ist gesorgt. 
To stick to the food: If you're looking for a great place for breakfast or tea time, try "eteaket". We had yummie French Toasts with bacon and honey. The bst place for people who love tea in every form. But there's also a lot to find for coffee lovers.

Dean Village ist ein Dörfchen mitten in der Stadt. Das hatte ich beim letzten Mal total übersehen. Diesmal sind wir dann aber ganz gemütlich durch die kleinen Gassen geschlendert und haben die schicken alten Häuschen bewundert. Man fühlt sich gleich in einen Jane Austen Roman versetzt. Ein bisschen ist es, wie das Hamburger Treppenviertel, nur mit viel älteren Häusern.
Dean Village is a small village within the city. We had a nice stroll through the old narrow streets and admired the beautiful stone houses and I felt a bit like walking through a Jane Austen novel. 

Was macht man, wenn man nur ganz wenig Zeit hat, aber ganz viel sehen will, ohne sich zu Fuß völlig zu verausgaben? Man macht eine Stadtrundfahrt. In Edinburgh gibt es verschiedene. Wir haben die durch die New Town gemacht, weil ich auch endlich mal in den Hafen wollte. Was dann doch weniger spektakulär  und vor allem windiger als gedacht war. Aber die Tour ging vorbei am Balmoral Hotel. Da hätten wir wesentlich lieber genächtigt als in unserer Gummizelle.
If you are limited in the time you have for sightseeing, a bus tour is a great idea. We took one of the buses from Majestic Tours to see a bit of the New Habour but it wasn't as spectacoular as I thougt. The tour also passed the famous Balmoral Hotel. Maybe we can stay there next time, instead of our padded cell.
Der typische Backpiper durfte natürlich auch nicht fehlen. Aber richtig unheimlich wurde es beim abendlichen Bummel durch die Stadt. Der blaue Punkt erschien nur auf den Fotos, aber er kam auf jedem Foto näher, obwohl ich mich nicht bewegte. Da die Stadt ja voller Geister sein muss, schauderte es mich doch sehr.
A typical backpiper may not lack this post. But a very creepy thing happend at night in the Old Town: I took a picture of a ghost! The little blue dot moved while I didn't. It came close in every picture!

Montag, 9. September 2013

Instaweek - Aufbruchstimmung

Bei mir war diese Woche Aufbruchsstimmung angesagt. Zum einen waren zwei Crewmitglieder der Meinung, dass ich mal raus muss und schicken mich für ein paar Tage in den Urlaub. Und dann hat die Durststrecke nun ein Ende. Ich heuere auf einem neuen Schiff an. Das Warten hat sich also gelohnt. Und heute schließe ich mich mal der Tradition der Instaweek an. Hier also hier die Highlights der Woche:
Last week was a week of new beginnings. I have a new job and my crew is sending me to Edinburgh. Waiting for so long was definitely worth it. And now I will follow the great tradition of Instaweek posts. So here are the highlights of my week:



 Einstimmung auf Schottland mit leckerem Frühstück. Als ich aufgegessen hatte, kam die Bestätigung für den Job :-) | Reisplanung muss einfach sein und macht fast soviel Spaß, wie das Verreisen selbst. Ihr seht, es geht nach Edinburgh | Der neue Job musste gefeiert werden. Dabei entdeckt, dass beim Abriss des Sommersalons alte Schätzchen zum Vorschein kommen.
Getting in the mood for Scotland with a yummie breakfast. Shortly after, I got the call for the new job :-) | Planning trips is almost as good as traveling. | The new job had to be celebrated and while at the Kiez I found this little treasure in the ruins of the Sommersalon.


Diese Aussicht darf ich in Zukunft noch öfter genießen. In der Mittagspause zum Beispiel. | Habe einen tollen Artikel in einer Zeitschrift gefunden. Tango und die Liebe. Mehr Leute sollten die Regeln des Tango im Leben beherzigen. | Natürlich war ich wieder auf einem Flohmarkt. Bei diesem Schmuckstück bekommt man direkt Reiselust. Schön, dass es bald losgeht. 
This is the view I will be able to appreaciate more often now. In my lunchbreaks. | Found a good article about Tango and relationships in a magazine. More people should follow the rules of Tango in everyday life. | Been to a fleamarket, again. This globe made me dream of traveling. So glad, that I will start very soon.


Bei der Theaternacht auf dem Spielbudenplatz ließ Kay Ray es wieder knallen unter anderem mit den Devine Teasers Boylesque Jungs und Caroline Fortenbacher. Zusammen mit netten Leuten war das ein genialer Abend. auch, wenn ich jetzt keine Stimme mehr habe.
Had a theatre night at the Spielbudenplatz with Kay Ray, the Devine Teasers Boylesque Guys and Caroline Fortenbacher. A great night with old and new friends.

Donnerstag, 5. September 2013

Beauty is Where You Find it - Lieblingsplätze

Luzia Pimpinella will heute wissen, wo unsere Lieblingsplätze liegen. Meine Liegen traditionell oft am Wasser.
Ich bin am glücklichsten, wenn ein Meeresstrand in erreichbarer Nähe liegt. Am liebsten sollte das Wasser wild sein und die Gischt mir ins Gesicht sprühen, aber ich weiß inzwischen auch die ausgeglichene Ruhe der Ostsee zu schätzen. Ein Fernziel ist tatsächlich, mal einen Strandkorb zu besitzen, wo ich bei einem schönen Sonnenuntergang den Tag ausklingen lassen kann.
Luzia Pimpinella asked for our favourite places. Mine are traditionally situated at the waterside. The nearer to a beach at the sea, the luckier I am. I prefer wild water where I can feel the sea spray on my face. But I also learned to appreciate the soft Silence of the Baltic Sea.


Am zweitliebsten sind mir Städte, durch die ein Fluss fließt. Diesmal zeige ich euch aber nicht Hamburg, das in dieser Hinsicht wirklich gesegnet ist, sondern Cambridge. Hier überkam mich eine totale Ruhe, wie noch nirgends. Seit Jahrhunderten atmet man hier Bildung. Dieses Stadt ist mein Equivalent zu einer Bibliothek, denn hier gibt es nicht nur viele davon, die Menschen sind auch unfassbar gebildet und ausgeglichen.
I also like town with rivers running through. This is Cambridge, where I could feel the absolute silence caused by centuries of education and stability. This town is my equivalent to a library, because there so many of them in it.


Mein drittliebster Platz sind Friedhöfe. Ja, das mögen einige ein wenig morbide finden, aber Friedhöfe sind selbst in wuseligen Städten meist ein ruhiger Ort. Niemand hat Eile, niemand ist laut. Sie sind ein Ort der stillen Einkehr und des Zwiegesprächs mit sich selbst. Und wenn es ältere Friedhöfe sind, wie hier einer in Glasgow, dann findet man auch wunderschöne Grabengel. Ich habe schon eine ganze Sammlung dieser schönen Art des Gedenkens.
And thirdly, I love cemeteries. Some may find this a little morbid but they are the most silent places in even the busiest towns. No one is in a hurry, no one is loud. They are places of silent contemplation. And one can find these beautiful angels on the grave, if it's an old cemetery.




Sonntag, 1. September 2013

Ein Monat, viele Kilometer und ein Blog-Geburtstag

Der August war ein turbulenter Monat und ich habe viele viele Kilometer abgerissen. Da mir kaum Zeit blieb, alles einzeln nieder zu schreiben, gibt es hier einen kleinen Überblick. Und am Ende gibt es auch noch etwas zu feiern.
August was a turbulent month and I hit many miles. I had almost no time to write something down, so here's an overview:

Was macht man am Besten, wenn sogar in Hamburg fast 40 Grad herrschen? Man verlässt die Stadt zur Sommerfrische. Fehmarn bot sich dafür an, weil auch noch ein kleiner Wettbewerb dort lief. Nun ja, Inselstar bin ich nicht geworden, aber ich bin sehr stolz auf den Freund, der das Ding am Ende gerockt hat. Und das nächtliche Schwimmen unter einem bombastischen Sternenhimmel war sowieso nicht mehr zu toppen.
Hamburg experienced a long awaited heat phase, too hot for me, so I went to Fehmarn, too sing at a contest. A friend of mine won and rocked the island, realy cool. The best thing for me was swimming under the starlight. One should do this at least once.

 Hamburg ohne Wolken ist nur eine Stadt, aber wenn eine steife Brise weht und ein paar Wolken für Licht und Schatten sorgen, zeigt sich die Perle von der schönsten Seite. Es muss ja einen Grund haben, dass Stefan Gwildis so viele schöne Regenlieder über Hamburg macht. Das Konzert im Stadtpark war wieder der Hammer.
Hamburg without clouds is just a city, but with a bit of wind and a few clouds, with light and shadow, this pearl shows its best side. This must be one reason why Stefan Gwildis writes so many rain songs.
His concert this year was again awesome!
Da ein wichtiges Ereignis im Leben eines kleinen Matrosen anstand, segelte ich mit dem Reisebus in heimische Gefilde. Nach drei Jahren fanden sich dann doch tatsächlich interessante Fotomotive in der Stadt, die ich am Ende nur noch als langweilig empfunden hatte. Eigentlich doch ganz hübsch hier.
Had to sail home to attend an important step of a little sailor and after three years I could even see to photo sights of my hometown in a different light. Well, it's not so bad here.

Kennt ihr die ewig langen Reisebeschreibungen aus Jane Eyre? Das Reisen mit der Kutsche über Land kann kaum beschwerlicher sein, als acht Stunden in einem voll besetzten Reisebus gefangen zu sein. Zwischendurch wäre ich in Göttingen gerne aufs Fahrrad umgestiegen, aber dazu war die Pause zu kurz. Dafür gab es einen orange-lila Sonnenuntergang.
Do you know these lenghthy travel descriptions in Jane Eyre? An eight-hours bus can't be more comfortable than Jane's travels in a coach. I'd loved to change my bus seat with a bike, but the time in Göttingen wasn't enough. At least, I was rewarded with a beatiful orange-purple sun set.

  
Meine Instagram Gucker haben es schon gesehen, mein Schreibtisch hat Zuwachs in Form der grasgrünen brother DELUXE 220 erhalten. Ein Flohmarktfund, über den ich mich kindlich gefreut habe. Seitdem geht ein Beat durch die Wohnung, wenn ich schreibe. Viel Tee wurde auf Reisen natürlich auf getrunken, manchmal musste ja Wartezeit überbrückt werden. Und Geburtstag haben wir gefeiert. Die Torte war für den Geburtstag eines Freundes, aber hier haben wir auch etwas zu feiern. 
Ich blogge inzwischen seit 6 Jahren! Und bin diesen Monat, wenn auch nur für ein paar Stunden, an den Ort zurückgekehrt, wo alles begann: Köln. Ich musste aber festellen, dass die Stadt und ich bereits 2007 miteinander fertig waren. Dafür habe ich eine liebe Freundin wiedergesehen und dafür haben sich die insgesamt 8 Stunden Zugfahrt bei 40 Grad doch gelohnt.
My instagram followes have seen it already, my desk has a new aaplication: a brother DELUXE 220 type writer. I found it at the flea market and had to buy it. Now, my writing has a new beat.
While traveling I drank a lot of tea. Sometimes, one can simply wait and drink tea. And then there is something to celebrate: The 6th Birthday of my blogging carreer. I even returned to the place where it all started: Cologne. But I realised that I couldn't live there anymore.



Freitag, 16. August 2013

Freitagsinspiration #15


Soll mal wieder heißen, niemand kann meinen Weg für mich gehen, auch, wenn viele meinen, mir sagen zu müssen, wie ich ihn zu gehen habe und wo er lang zu führen hat. Bullshit! Weder die Eltern, noch der Partner, noch Freunde können mir, wenn es darum geht, Entscheidungen abnehmen und die einzige Person, deren Erwartungen ich erfüllen muss, bin ich. Also mache ich mich frei von den Meinungen, Erwartungen und Wünschen anderer und gucke erst einmal, was ich eigentlich will. Das allein ist genug.

No one can walk your path for me even when they think they can tell me how to walk it or which way to go. Bullshit! Neither my parents, my partner, nor my friends can make decisions for me. The only person whose expectations I should meet is ME. So, I free myself from the opinions, expectations and wishes of others and look inside myself to find what I want. That's enough.

Donnerstag, 15. August 2013

Beauty is where you find it - Das Große Nass

Luzia Pimpinella fragt nach dem Großen Nass. Also da könnte ich eine Geschichte erzählen von Fehmarn, einer sternklaren Nacht und warmem Wasser, in das sich eine Gruppe unerschrockener an einem Sandstrand stürzte, um die Hitze des Tages abzuwaschen und im Wasser zu treiben, während über uns die Sternschnuppen fielen. Fotos gibt es davon aber keine, denn das will auch keiner sehen.
Dafür gibt es Fotos von den Geschöpfen, die einem unter Wasser so begegnen können. Ich finde Quallen sind ganz faszinierende Tiere, auch, wenn ich eigentlich keine nähere Bekanntschaft machen möchte, zumindest nicht mit der Sorte, die brennt. Aber ihre anmutigen Bewegungen haben etwas hypnotisches.

Luzia Pimpinella wants so see pics of the Big Wet. I could tell you about Fehmarn, a stary night, warm water, and a group of reckless swimmers; about floating under a clear sky while watching the falling stars. But there are no pictures. Some Moments simply have to be remembered.
But I can give you pics of the creatures you can meet under water. I love the hynotising movement of the jelly fish.




Samstag, 10. August 2013

The Soundtrack of my Life - Die Schönste Zeit



Eigentlich dachte ich bei Bosse: Schon wieder so ein unemanzipierter 90er Jahre Bubiface Jammerlappen. Aber irgendwie hat sich "Die Schönste Zeit" in mein Ohr verfahren und geht seitdem nicht mehr raus.
1996 war ich 14 und all das, was er da besingt begann gerade erst. Heute belebt Bosse dieses Gefühl wieder bei mir.

Freitag, 9. August 2013

Freitagsinspiration #14


Diese Frage stelle ich mir schon mein ganzes Leben. Ich wäre manchmal ganz gerne wieder dieses verrückte Ding, dass sich so cool mit der Sonnebrille von Mama, einer Herzchenhandtasche und einem Minnie-Maus Pulli vor einem Gespann räkelte. Ich fand mich total cool und warum alle lachten, konnte ich nicht mal verstehen. Und heute? 
Neulich sagte mir jemand, ich sei zu altklug für mein Alter. Ich bin 30. Diese Person wollte mich mit aller Gewalt in ein System pressen. Aber sie konnte ja nicht ahnen, dass ich noch nie in irgendein System passte und noch nie der Norm entsprach, so sehr ich es eine Weile auch versucht habe. Aber wozu, wenn das doch gar nicht ich bin? Ich gehe mal auf die Suche nach der Kleinen da, die auch auf Bühnen kletterte und aus vollem Herzen "Oh Tannenbaum" schmetterte. Irgendwo in mir ist sie noch und ich höre sie singen.
Wo ist euer inneres Kind? 

Sometimes I'd like to be that little Girl lounging in front of the motor bike with Mum'S sunglasses, a bag with little hearts and a Minnie-Mouse jumper. I felt cool and couldn't even imagine why all the others were laughing. And today?
A few weeks ago someone named me precocious for my age. At 30, it surprised me a little to still hear this term. This person tried to press me into a system not knowing that I never fitted into any system or norm. I tried to fit in for a long time, but why? This isn't me. Somewhere in me, there is still that girl that climbed onto a stage belting out "Oh Tannenbaum". She is there somewhere, I can hear her sing.
Where's your inner child?

Donnerstag, 8. August 2013

Beauty is where you find it - Das große Blau

Luzia Pimpinella sucht diese Woche nach dem großen Blau. Davon gibt es an der Nordsee besonders viel und damit meine ich nicht das Wasser, denn dem läuft man hier ja meist hinterher. Zumindest war tagsüber immer Ebbe, als ich da war. Dafür ist das Blau am Himmel beinahe unendlich und manchmal schenkt einem der Himmel auch sein Herz. Die großen blaue Dame, die Yoga macht, habe ich auch in St. Peter Ording gefunden. Süß, oder? Sie zeigt, dass auch größere Mädels Yoga machen können. Komisch, meine Matte ist auch himmelblau ;-)

We are looking for the Big Blue, this week. At the North Sea, we can find lots and lots of blue and I'm not talking about the water. To see the sea, I had to walk long ways because when I was there it was always low tide during daytime. But the sky is endless and one time it gave me its heart. I also found this sweet yoga lady in blue in St. Peter Ording. Also big girls can practise. Hihi, funny fact: my yoga matt is also sky blue. ;-)




Donnerstag, 1. August 2013

Summer is here to stay...lalala

Wundert euch bitte nicht, wenn sich in nächster Zeit hier nicht so viel tut. Der Sommer ist einfach zu schön, um ihn vor dem Laptop zu verbringen. Meine Sommererlebnisse könnt ihr natürlich später hier nachlesen.
Solange gibt es hier einen wunderschönen Sommersonnenuntergang für euch. Solche Farben gibt es nur bei uns im Norden.

Please don't worry because it will be a bit silent here. But summer is here to stay and it would be a pity to spend it in front of the computer. You will read about my summer later, for sure.
So have some cool summer sunset pictures for so long. Such colours you can only see in Northern Germany.






Dienstag, 30. Juli 2013

Tausend Koffer, tausend Träume - Das Auswanderermuseum BallinStadt



„Gebt mir eure Müden, eure Armen / Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren / Den elenden Unrat eurer gedrängten Küsten; / Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen, / Hoch halt' ich mein Licht am gold’nen Tore!“ ~ Emma Lazarus
"Give me your tired, your poor, / Your huddled masses yearning to breathe free, / The wretched refuse of your teeming shore. / Send these, the homeless, tempest-tossed to me: / I lift my lamp beside the golden door.“ ~ Emma Lazarus


In der Hamburger BallinStadt auf der Veddel, erzählt man die Geschichten dieser Müden und Armen, der Heimatlosen und vom Sturme Getriebenen und lässt dadurch Geschichte lebendig werden. Unter jedem Kofferdeckel steckt ein Einzelschicksal und das hat sich das Museum zu Herzen genommen. 

The Emigration Museum BallinStadt in Hamburg tells the stories of these tired and poor, the wretched and homeless and brings history to life. 


Der Besucher folgt einigen dieser Auswandererschicksale von ihren Höfen über die BallinStadt und die Schiffsreise im Zwischendeck nach Amerika über Ellis Island. An verschiedenen Hörstationen erzählen Sprecher die persönlichen Geschichten, die zu verschiedenen Zeiten 5 Millionen Menschen dazu brachten, den langen Weg anzutreten. Für viele führte der Weg über das Gegenstück zu Ellis Island. Die Auswandererhallen der HAPAG, gegründet von deren Vorstand Albert Ballin und 1901 eröffnet.

The visitors can follow some of the emigrants from there homes over the BallinStadt and the boattrip to America and Ellis Island. Different audio stations tell the personal stories that made some of the 5 billion people to start the long journey. For many of them their way lead over the counterpiece of Ellis Island. The emigration halls of the HAPAG, foundet bei Albert Ballin and first opened in 1901.

















Viele Fotos und Originalstücke, gespendet von den Nachfahren der Auswanderer, machen Geschichte greifbar. Es gibt an einem Grenzübergang ganze Stapel solcher Reisepässe. Ohne die durfte man nicht einmal auf deutschen Boden einreisen, dazu musste man das Ticket und das Fahrtgeld vorweisen können. 


Many photographies and original pieces of the time, bequeathed by descendents of the emigrants, make history almost touchable. There is even a border line with hundrets of pass ports. Without them, one wasn't allowed to enter German ground. One even had to produce the ship ticket and enough money for the trip.

Die Auswanderer reisten zumeist auf den damals riesigen Dampfschiffen, der Hamburg-Amerika Linien, wie auch der "Imperator". Dazu muss man wissen, dass nur 20% der Passagiere in der 1. und 2. Klasse reisten. Der größte Teil gehörte zu den Passagieren des Zwischendecks, machte also den meisten Umsatz. Den meisten Aufwand betrieb man allerdings für die Luxuspassagiere, wie die Sonderausstellung "Schiffe der Träume" im Foyer des Museums und das nachgebaute Schiffsinnere in Haus 2 zeigen.

The emigrants mostly travelled on huge steam ships like the "Imperator". Only 20% travelled in the First and Second Class. The greater volume of sales was generated by the passengers of the tween deck. The most effort and expence was spent for the luxury class, anyway. The special exhibition "Ships of Dreams" shows how that class travelled very well.



Na, wo hättet ihr wohl lieber geschlafen, beziehungsweise die meiste Reisezeit verbracht? Denn vor allem die Passagiere im Zwischendeck durften nur 2 Stunden am Tag nach draußen. Der freundliche junge Mann rechts im Bild ist Oliver Hermann, der uns als junger Auswanderer durchs Museum begleitet.

Where yould you like to sleep or spent the most of your time? Passengers of the tween deck often only got allowance to go outside for only two hours per day. The young man on the right is Oliver Hermann, an actor, who accompanies us through the exhibition as a young emigrant.


Hier plante Albert Ballin die Auswandererstadt, die den höchsten hygienischen Ansprüchen genügen sollte und technisch und medizinisch so gut geplant war, dass sie schon vor Eröffnung auf der Weltausstellung Preise abräumte. Mit seinen hohen Standards zu günstigen Preisen machte Ballin anderen Firmen große Konkurrenz.

This is the table where Albert Ballin planed the Emigration Halls. With its high standards of hygiene, technics and medicine it even won prices on the world exhibtion, before it opened. 



In Haus 3 wurde die originale Situation rekonstruiert, die die Auswanderer in der BallinStadt erwartete. Es herrschte strickte Geschlechtertrennung, es sei denn, man konnte ein Familienzimmer ergattern. Die Kinder blieben bei ihren Müttern. Die täglichen medizinischen Untersuchungen sollten verhindern, dass die Passagiere in Ellis Island wegen Krankheit angewiesen wurden. Es gab deshalb auch eine "reine" und eine "unreine" Seite, damit kranke Auswanderer keine gesunden anstecken konnten. Außerdem durften die Schlafsäle tagsüber nicht genutzt werden. Dafür gab es aber genug Zerstreuung, sogar Konzerte und einen kleinen Laden.

In house 3, the museum reconstructed the original situation of the emigrant dorms. There was a strict sex segregation, apart from family dorms. The daily medical checkups had to be done to secure that the emigrant weren't turned down on Ellis Island because they were ill. This is why the BallinStadt had a "clean" and an "unclean" side to keep ill emigrants from mixing with the healthy ones. The dorms were not to be used during daytime. But there where a lot of things to do, even music concerts and a little store.


Wenn es dann los ging, bestiegen die Auswanderer als Passagiere eines von diesen Schiffen. Das ist die Imperator. Nachdem die Titanic 1912 gesunken war, war es bei der Jungfernfahrt mit 30.000 BRT (Bruttoregistertonnen) das größte und luxuriöseste seiner Zeit. Solche Schiffe wurden bis dato aber als reine Transportmittel betrachtet. Kreuzfahrten kamen erst langsam auf und Menschen, die als Touristen zum reinen Vergnügen reisten, wurden doch noch etwas belächelt. Wer setzt schließlich freiwillig diesen Strapazen aus?
Später gab es aber auch reine Auswandererschiffe mit nur einer minimalen Anzahl von Luxuskabinen.

When the journey began, the emigrants boarded one of these ships. This is the "Imperator". After the catastrophe of the Titanic in 1912 it was the biggest and most luxurious ship in the world. These ships where seen as transport means only. Cruises were only coming into popularity and people traveling as tourists for their own pleasure where seen as a bit excentric. 
Later there where also ships for emigrants only, whith only small numbers of luxury cabines.


Die Ausstellung zeigt aber auch die traurige Seite, die geplatzten Träume. Denn nicht jeder jeder wurde aufgenommen, so wie es die Freiheitsstatue versprach. Viele wurden auch wieder zurückgeschickt. Wer krank war, oder keine ausreichenden Papiere oder Vorstrafen hatte, wurde durchaus auch wieder über den Atlantik zurück geschickt. Dies geschah auf Kosten der Reedereien, die zusätzlich auch noch hohe Strafen zahlen mussten. Es gibt sogar Protokolle über einzelne Fälle. Als Historikerin ging mir bei den vielen erhaltenen Briefen und anderen Schriftstücken absolut das Herz auf.

The exhibition also shows the sad side, the broken dreams. Not everyone was accepted, as the statue of liberty promised. Many of the emigrants where send back because of illness, inconvenient papers or a criminal record. They had to be transported on cost of the shipping companies and these also had to pay a large fine. The museum also owns some protocolls showing such cases.


Ganz am Ende der Ausstellung wurde ein Familienforschungszentrum eingerichtet. Denn wie auf Ellis Island kommen auch hier viele Menschen her, die auf der Suche nach Informationen über ihre Ahnen sind. Hier können Sie sich bei der Suche auch helfen lassen. Dieser Service ist kostenlos.

At the end of the exhibition there is an ancestry center where the descendants can search for information about there family. This service is free of charge.

Ich war völlig begeistert und bin für die Einladung der Presseabteilung sehr dankbar. Ich werde bestimmt wiederkommen. Wer sich für Geschichte und speziell die Hamburger Geschichte interessiert, ist hier gut aufgehoben. Filme, Hördokumente, Bilder und alles ist so liebevoll gestaltet und wächst auch immer noch durch Spenden von Familien, die Dachbodenfunde  immer wieder zur Verfügung stellen.

I was really amazed of the museum and am very thankful for the invitation by the press department. Visitors of Hamburg who love history and especially Hamburg's history are right to visit the BallinStadt. Little videos, audio documents, photographies and everything is exhibited with love and care. And the museum is growing, because familes are bequeathing attic findings.