Sonntag, 29. Juli 2012

Fort William - der Tiefpunkt


Da wir nicht in Glencoe übernachten wollten, fuhren wir weiter nach Fort William. Großer Fehler! Denn die Stadt kann man sich sparen. Nicht nur, weil wir dort den Mietwagen angeschrammt haben.

Es gibt einfach nicht wirklich etwas zu sehen, außer dem West Highland Museum. Dort kann man sich ansehen, wie ein paar Bekloppte mit einem der ersten Autos auf den Ben Nevis gefahren sind. Außerdem gibt es typische Kleidung zu sehen und einiges andere. Der Eintritt ist gratis, also kann man sich das schon mal  ansehen.
We didn't want to stay in Glencoe for the night and so we went further North to Fort William. Big Mistake! And not only because we scuffed the rented car.
There is simply not so much to see. Just the West Highland Museum, where you can see how some crazy guys drove up to Ben Nevis with one of the first cars. There are also some local clothings to see.
The entree is for free, so one can visit it on the way to kill some time.
Ein paar lustige Sachen gab es doch. Diesen Foltertisch z.B. der Delinquent musste sich über den Tisch beugen, die Arme durch die Löcher stecken und bequam mit dem Reisig den Hintern versohlt. Ganz schön perfide.
We also found some funny things, like this torture table. The delinquent had to bend over the table and put his arms through the wholes and then his bottom was hit with the brushwood. Very perfidous.

Und dieses Kartenspiel war eine Art Quartett, mit dem die Kinder die vielen Könige lernen sollten. Die Beschreibungen waren etwas sarkastisch und blieben so mit Sicherheit im Gedächtnis haften.
With this card game, children should learn the kings. The descriptions are a bit sarcastic and I am sure that they stayed in the mind very good.
Das war es dann aber auch schon an interessanten Sehenswürdigkeiten in Fort William.
Mir ging es auch nicht so gut, da ich eine Steak Pie bei Pukka Pie probiert hatte und da diese ein wenig aussah wie Hundefutter und auch so roch, drehte sich mir leider der Magen um.
Übernachtet haben wir im Ossians, direkt in der kleinen Fußgängerzone. Die Frau, die uns das Zimmer gab, warnte uns vor, dass es am Abend eine Disko im Haus geben würde, und es laut werden könnte. Im Zimmer quiteschten die Betten wie die Hölle und ich hatte schon lange kein Bad mehr aus Vollplastik gesehen. Das Ossians ist außerdem wahrscheinlich eines der letzten Hotels mit Raucherzimmern. Kurzum eine ziemliche Absteige, aber wir wollten ja nur eine Nacht bleiben.
Also gingen wir erst mal in einen Pub, um das grandiose Spiel Deutschland gegen Griechenland zu gucken. Im Anschluss gab es noch eine Open Mike Night. Als wir dann später zurück ins Hotel gingen, war die Wahnsinnsdisko entweder schon wieder vorbei oder gar nicht richtig in Gang gekommen, denn es standen 5 Leute rauchend vor der Tür und drinnen lief nicht mal Musik. Die Musik aus dem Pub etwas die Straße runter, war da besser zu hören. Nur gut für uns. Am nächsten Tag verließen wir schnellstmöglich die Stadt.
This was all, one can see in Fort William. But I wasn't feeling so well after trying a Steak Pie at Pukka Pies. Should have been a warning that it looked like dog food and smelled like dog food. No wonder that it came up again.
We stayed at the Ossians that Night and to make it short: the beds squeaked and the bathroom was completely made of plastic. The lady who gave us the room told us that there would be a disco and it could be a bit noisy. So we went to a pub nearby, to watch the game Germany vs. Greece and stayed for the Open Mike Night. When we returned to the hotel, the disco must have been over because there was none. Only god for us. The next morning, we left the town as fast as we could.

Samstag, 28. Juli 2012

Glencoe

Um das Glencoe zu beschreiben, braucht man entweder sehr sehr viele Worte, oder gar keine. Ich lasse lieber die Bilder für sich sprechen:
To describe Glencoe, one needs either a lot of words or none. I will let the pictures speak.






Dienstag, 24. Juli 2012

Loch Lomond - eine Nacht im Schloss

Glasgow war fürs Erste die letzte größere Stadt, die auf unserer Reiseroute stand, denn von nun an ging es in die Highlands und an die Lochs. Und prompt begann es zu regnen. Nebelschwaden zogen wie Spinnenweben durch die Landschaft und verfingen sich in den Baumkronen. Es goss Bindfäden, aber die Landschaft am Loch Lomond war trotzdem oder gerade deshalb wunderschön. Irgendwie mystisch. 
We left Glasgow for the Highlands and the Lochs, and the rain began.
Wafts of mist wavered over the landscape and got caught in the tree tops. It poured, yet Loch Lomond was most beautiful. Mystic.

Zum Umwandern des Sees war das Wetter leider zu schlecht, trotz Regenklamotten, aber wir wurden mehr als entschädigt, denn für die Nacht hatten wir etwas ganz besonderes vor. Die SYHA besitzt am Loch nämlich die Auchendennan Lodge, ein viktorianisches Landhaus, vielmehr ein kleines Schloss. Ziemlich ausgefallen für ein Hostel. Durch den grauen Himmel und die dicken Wolken, die düstere Stimmung, wirkte das Schlösschen besonders dramatisch. Wie eines dieser Häuser aus den gruseligen Geschichte von Henry James oder den Autoren der Gothic Literature. Der Reiseführer hatte uns zudem versprochen, dass es hier spuke. Eher ein Argument für als gegen eine Übernachtung.  
The weather was too bad to wander around the loch, even with rain clothing but we were rewarded in so many ways, because we wanted to spend the night in the Auchendennan Lodge, the most spectacular youth hostel ever. It is a Victorian country house, or more a castle. Really fancy for a hostel. It appeared even more dramatic because of the grey sky and the thick clouds. Like one of the houses in Gothic Novels or Heny James' "Turning of the Screw". The Lonely Planet claimed that it is haunted. An argumente for, not against an overnight stay.

Als wir ankamen, war leider gerade über die Mittagszeit geschlossen, doch wir konnten immerhin telefonisch zwei Betten reservieren. Außer uns hatte sich noch ein Bonner Motorradfahrer her verirrt. Irgendwie mussten wir uns die Zeit bis zur Öffnung vertreiben und so wanderten meine Freundin und ich über die Wiese, die ihr im Vordegrund seht, runter an den See. Allerdings war das Gras hüfthoch und natürlich klitschnass. Am Wasser steht ein großes Hotel mit Restaurant, wo wir uns etwas trocknen und aufwärmen konnten. Allerdings guckten, die feinen Damen, die zum Panormablick ihren Tee einnahmen etwas pikiert, als ich aus meiner Regenhose stieg. Dabei hatte ich ja eine Jeans darunter. Ihr Blick stünde trotzdem im Wörterbuch als Erklärung für den Begriff "not amused". Davon ließen wir uns nicht beirren und tafelten köstlich. 

The hostel is closed between 10 am and 3pm for cleaning so we could not enter but reserve two dorm beds by telephone.

To use the time, we went for a walk to the lochside, but we choose the way over the lawn, you can see on the picture. The grass reached us up to hips and was wet. But there was a big hotel with a restaurant in the bay where we could dry us up and get warm again. 
A group of old ladies was sipping their tee in front of the panorama window and their look would be in the dictionary to illustrate the term "not amused", when I went out of my rain pants. But I must say, I was wearing jeans under them.
Nevertheless, we had a quite good lunch and dessert.

Und dann konnten wir endlich ins Hostel. Es ist sozusagen das Grand Hostel und schon der Eingangbereich ist dunkel getäfelt. Wunderschön. Wir schienen die einzigen zu sein, denn es war ganz still und ein bisschen unheimlich. Nachdem wir unsere Betten bezogen hatte, zog ich mit der Kamera los, um die Eindrücke fotografisch festzuhalten. Auf die gleiche Idee war auch der Motorradfahrer gekommen. Er stellte sich als Sebastian vor und wir zogen zu dritt durch das Haus, öffneten jede Tür, die nicht abgeschlossen war. Wir fanden eine große Halle, eine kleine Bibliothek und schließlich auch einen Bankettsaal. Das Haus ist innen noch viel größer, als es von außen aussieht. Zwischendurch musste ich immer denken, so fangen Horrorfilme an: Ein Grüppchen allein in einem Spukschloss... Wir suchten sogar nach geheimen Türen. Gefunden haben wir zwar nicht, aber ich wette, sie sind da.
Finally, we could move into the castle. With us arrived Sebastian,a German motorbike tourist from Bonn, and it seemed as if we would be the only guests. Later we strolled through the house, sneaking around every corner an trying every door.We found a great hall with a fireplace, a little library and then ahuge banquett hall. The house is definitely larger inside that it appears from the outside. 
A few people in a spooky castle...that's the beginning of many horror stories, isn't it? We even searched the walls for secret doors, but could find any. I'd bet that there are some...

Den restlichen Nachmittag verquatschten wir in der Bibliothek. So, wie man das eben so in einem feinen Landhaus macht. Fehlte nur noch der Butler, der uns Tee serviert. Draußen regnete es weiter, deshalb war Sebastian ganz froh, dass wir anboten, ihn im Auto mit zum Essen zu nehmen.  Sonst hätte er wieder in seine nassen Motorradklamotten steigen müssen.
Als wir später am Abend zurückkamen, war plötzlich Leben im Haus und unser Dorm proppenvoll. Das enttäuschte mich ja nun schon ein wenig, denn irgendwie fühlten wir uns schon wie Schlossherren für eine Nacht und wollten das nicht wirklich teilen müssen.
The rest of the afternoon went away while were were talking in the library, enjoying our very own castle. Only the butler, who served tea was missing. And it was still pouring outside. Thus, Sebastian was quite happy that we took him with us for dinner, so that he didn't have to climb back into his wet motorbike clothes.
When we returned, we had to realise that meanwhile more guests had arrived. That was dissapointing, because we already felt as the owners for own night.

Ich scherzte mit Sam, einem Mitarbeiter der Nachtschicht, ob er nicht den Kamin 
in der Bibliothek anzünden könne, dort sei es so kalt, oder zumindest den in der großen Halle. Aber er schüttelte zunächst bedauernd den Kopf. Also ließen wir uns mit einem Buch auf einem der wenigen freien Plätze in der Bibliothek nieder. Doch ich war kaum ein paar Seiten weit gekommen, da tippte mir jemand auf die Schulter. Es war Sam, der mir bedeutete mitzukommen. Er und Sebastian hatten doch ein Feuer im Kamin der großen Halle entfacht und waren gerade dabei, die großen Ledersofas näher heranzurücken.
When I asked Sam,the guy from the nightshift, to light a fire in the library or the great hall, I was joking. But when we just settled in the now crowded library with a book, Sam tipped me on the shoulder asking to me to follow him. He and Sebastian had actually lit a fire in the hall and where now pushing the leather couches nearer to it.

Hier verbrachten wir in einer kleinen Gruppe den Rest der Nacht und betrieben die schottischste aller Traditionen: Wir erzählten einander Gruselgeschichten. So erfuhren wir auch vom Hausgeist Angela und dass Sie angeblich nachts um 2 Uhr nackt über die Galerie rennt. Sam servierte uns sogar Tee und erzählte die besten Geschichten, während der Regen weiter auf das Glasdach über uns prasselte. Hier hätte ich nie mehr weg gemusst. Wir überlegten auch, ob wir nicht noch um eine Nacht verlängern sollten, doch leider war das gesamte Haus am nächsten Tag für eine Hochzeit vermietet. Zu gerne hätte ich dort Mäuschen gespielt.
Here, we spent the whole night and did the most Scottish thing possible: telling each other ghost stories by the fireside. Sam told us about Angela, who is haunting the house. I could have stayed here forever. Unfortunately we had to leave the next day, because the whole house was booked for a wedding.

Übrigens, habe ich keine Geister gesehen, aber dieses Haus hat eine besondere Ausstrahlung und die Geschichten flossen nur so aus meinem Kopf heraus. Plötzlich konnte ich sie auch erzählen. 
Nachts im Bett hatte ich dann aber doch ein mulmiges Gefühl und das Einschlafen fiel schwer. Kann aber auch daran gelegen haben, dass ich nicht gerne im Schlafsaal schlafe.
By the way, I didn't see Angela, but I could feel the special aura of the house. Stories where flooding my brain, and for the first time, I was even able to tell them. At night, in my bed, I was a bit frightened, nonetheless.

Das war wirklich ein ganz ganz besonderes Erlebnis, das ich niemals im Leben vergessen werde. Schade, dass das alles im Herbst vorbei sein soll. Denn dann wird das Hostel geschlossen und das Haus verkauft. Umso dankbarer bin ich, dass wir das noch erleben durfte.
This was a most special experience, that I will never ever forget in my life. A pity that the hostel will be closed down in autumn and then sold. So, I am even more thankful to have experienced a night in this winderful house.

Die Adresse :

Wer es noch bis Oktober an den Lochmond schafft, sollte unbedingt hier übernachten.
Who will be at Loch Lomond until October should definitely sleep here.
Auchendennan Lodge, Auchendennan, Alexandria G83 8RA, Vereinigtes Königreich

+44 1389 850226 ‎ · syha.org.uk



Mittwoch, 18. Juli 2012

Glasgow - schmutzig und verschlafen

"Fahrt nicht nach Glasgow!" Das war der Rat unserer Zimmerwirtin in Prestwick. Doch auf unserer To-Do Liste stand Shopping und dafür ist Glasgow super. Abends wollten wir noch ein bisschen durch die Clubs ziehen. Das Hostel war zwar eine ziemliche Bettenburg, aber Zimmer und Etagenbad waren dafür sauber.
"Don't go to Glasgow!", our landlady at the B&B in Prestwick told us at least ten times. But it was on our to-do-list for shopping, because Glasgow is amazing for shopping. 
Our hostel was a large concrete hostel but the rooms and shared bathroom were clean.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es los. Meine Freundin war ja noch nie hier. Ich war vor ein paar Jahren zweimal da und kannte also schon die besten Shoppingstopps.
Auf dem Weg begegnete uns eine sehr besondere und vor allem lange Parade.
In jeder dieser Taxen saß ein verkleideter Fahrer, von Superman, über Kermit, bis hin zu einem riesigen Hund. Und die Fahrgäste waren Kinder aus einem der örtlichen Behindertenwohnheime und deren Eltern und Betreuer. In ganz Glasgow kann kein Taxi mehr verfügbar gewesen sein, denn es waren mindestens an die hundert Wagen. Dieser hier gefiel mir besonders gut:
Und ja, die komische Figur hinter dem Steuer ist in der Tat ein Mensch.
Die Kinder waren ganz begeistert und winkten wie verrückt. Ehrensache, dass wir bis zum Schluss stehen blieben und zurück winkten. Über die Straße wären wir sowieso nicht gekommen.
After a short break we were off to town. SHOPPING!
Since I was here twice before, I knew the good spots.
But on our way we met this wonderful parade. In every taxi was a driver in costume, and the guests where children of a local home for challenged children and their parents.  There couldn't have been any taxi in the whole town, because taxi after taxi passed us, at least a hundred or so. The kids were so happy and waved all the time, they passed, and we couldn't resist waving back at every single one of them. We couldn't pass the street, anyhow.

Dieses Erlebnis war aber ehrlich gesagt, eines der wenigen tollen. Denn irgendwie ist Glasgow doch schon ganz schön hässlich. Irgendwie hatte ich sie nicht so schmuddelig in Erinnerung. Es könnte daran liegen, dass ich damals noch Studentin war, nur aufs Shoppen und Feiern aus, und es die meiste Zeit dunkel war, als wir in der Uishge Beatha und in den privaten Studentenclubs abhingen. 
Anyway, this was the only really good thing happening in Glasgow. I never realised how ugly it is. I didn't remember it as so filthy. Maybe I didn't care as a student, when my focus was on shopping and partying. And it was dark most of the time, when we drank in the Uishge Beatha and the privat student clubs or danced in the ABC Club.
Beim Shoppen machten wir noch ein paar lustige Entdeckungen:
Dieser Laden einer Klamottenmanufaktur, hat sich, statt sie auszusondern, eine alten Nähmaschinen einfach als Deko ins Schaufenster gestellt und zwar in alle. Das müssen an die zweihundert Maschinen oder mehr gewesen sein. Sieht wirklich beeindruckend aus und zeigt Mut zur Tradition.
While shopping we found this shop of a shirt manufacture. they use their old sewing mashines as decoration, hundreds of them. Amazing.

Während meine Freundin sich mit reichlich Schuhen eindeckte, wurde ich nicht so richtig fündig. Denn auch das hat sich anscheinend verändert. Früher war Glasgow ein Ort, der Leute mit echt verrückten Klamotten und Mut zum ganz persönlichen Stil. So konnte man hier auch immer etwas besonderes finden, aber inzwischen, ist auch hier die Einheitssoße eingekehrt. Schade...
While my friend shopped her brains out for shoes, I could find anything really cool. One day Glasgow was the town of crazy clothing and people with cool styles. But know it was kind of mainstream. A pitty...

Das einzige was blieb, waren die Sänger an den Straßenecken, denn die beste Musik des UK kommt nunmal von hier, siehe Travis, Emelie Sandé, Amy McDonald....
But one thing was nice as always: The singers in the streets. They have some of the best here. Remember, that Travis, Emilie Sandé, Amy McDonald...

Dafür gab uns die Kunst Rätsel auf. Vor dem Museum of Modern Art steht nämlich der hier rum:
Eigentlich steht der Reiter ja schon immer da. Zumindest war er die letzten beiden Male, die ich in Glasgow war, auch dort. Doch ist das jetzt etwas einfältige Kunst, oder einfach nur ein ziemlich blöder Streich von besoffenen Studenten? Man weiß es nicht.
Is this shiftless art or just a silly joke of drunken students? We are still puzzled.

Abends wollten wir dann schön ein bisschen durch die Clubs ziehen, aber was soll ich sagen? Die Stadt war nahezu ausgestorben. Dazu kam, dass Semesterferien waren und im Juni, ohne Studenten, die Studenten die Stadt abends wie leergefegt ist. Keine wirklich nennenswerte Schlange vorm ABC Club, nur ein paar Teenies, die schon nachmittags für ein Marina and the Diamonds Konzert anstanden. Kaum zehn Leute saßen in der Sportsbar, in die es uns dann verschlug. Für uns bedeutete das einen sehr frühen Abend im Hostel, zum Glück hatte ich mich ja mit Lesestoff eingedeckt.
Alles in allem war ich von meiner einstigen Lieblingsstadt, die ich auch immer gegen Edinburgh verteidigt habe, enttäuscht. Liegt es an der Stadt, oder bin ich einfach aus ihr herausgewachsen?
Und noch eine Nachricht an Bravissimo. Das ist nun schon die zweite Stadt, in der wir euren Laden nicht finden konnten. Wo versteckt ihr euch nur?
At night, we wanted to dance through the clubs, but what shall I say? The town was like a morgue. The summer holidays had already begun and without students the streets are empty at night. There wasn't a real queue in front of the ABC Club, and not even ten people in the sportsbar, where we landed, in the end. So it was an early night for us and luckily, I had bought enough books.
My Fazit: I was disappointed. Was it Glasgow? Or did I just grow out of it?


Where to stay:

Mc Lays Guesthouse, 260/276 Renfrew Street, Glasgow, G3 6TT, 56 GBP pro Doppelzimmer

Mc Lays liegt direkt in der Innenstadt, man kann gleich aus der Tür und die Straße hinunter fallen und ist in den Bars und der Einkaufsmeile. Und sie verkaufen sogar sehr günstige Tickets für das Parken direkt auf der Straße davor. Die Zimmer sind sauber, haben Fernseher und auch die Etagenbäder sind schön sauber.
Mc Lays is situated in the city centre, so you can just drop out and you are at the bars and the shoppin mile. They also sell cheap tickets for parking in front of the hostel. The rooms are clean and have tv, and even the shared bathroom was really clean.

Sonntag, 15. Juli 2012

Auf schottischen Straßen zu Robert Burns und gutem Whiskey

Autofahren in Großbritannien ist eine Sache für sich. Erstmal sitzt man auf der "falschen" Seite, dann fährt man auch noch auf der linken Seite.  Deshalb mieden wir in den ersten Tagen auch die Autobahn. Das führte uns allerdings auf ganz besondere Straßen, denn, eine Bundesstraße ist nicht gleich Bundesstraße. In Schottland heißt es, dass die Straßen eng sind, so eng, dass sie über weite Strecken einspurig verlaufen und entgegenkommende Fahrzeuge nur aneinander vorbeikommen, wenn  ein sogenannter "passing space" in der Nähe ist. Dabei gilt, auf wessen Seite die Ausweichbucht ist, der muss auch ausweichen. Der andere fährt weiter. Daran sollte man sich auch halten, sonst kann es gefährlich werden.
Über weite Strecken sieht man nichts anderes als Schafe. Eigentlich sind sie eingezäunt, aber manchmal scheint, das Gras am Straßenrand grüner und saftiger zu sein. So kam es zu dieser süßen Begegnung. Fragt sich, wer hier wen kurioser fand.
Drivin in the UK is a curious thing. One sits on the wrong side and drives on the "wrong" side. That's why we avoided the motorways, but that leads you on typical scottish streets. They are narrow, so narrow that two cars can't pass without special places. The only thing we saw where sheep, lots of sheep. Most of them are in fences, but for some the grass seems greener at the side of the streets. That's how we met these two. I wonder, who thought whom to be funny.

Aber so ist das schöne Ayrshire. Und wir waren auf dem Weg zu einem seiner berühmtesten Söhne, zu einem der bekanntesten Dichter Schottlands. In Alloway liegt nämlich das Robert Burns' Birthplace Museum.  Hier erfährt man, liebevoll aufgemacht, viel über das Leben des mit nur 38 Jahren an Syphilis gestorbenen Frauenliebhabers. Dieser Eigenschaft verdanken wir aber auch einige der schönsten Gedichte, die in Scots geschrieben wurden. Es gibt auch einige Gegenstände, die ihm gehört haben. Und einige Kuriositäten, wie einen Abdruck seines Schädels. Schon ein bisschen gruselig und er erscheint so klein, für das, was das Gehirn, das einst in ihm steckte, erschaffen hat.
In Alloway we visited the Burns Museum, which keeps much information about Scotland's most famous poet. They even keep an impression of his skull! 

Im Garten des Museum befindet sich ein wunderbares Monument zu seinen Ehren. Man kann sogar hinaussteigen und hat einen tollen Blick über den wunderschönen Garten. 
Es gibt auch noch das Burns Cottage, doch waren wir leider ein wenig spät und Museum und Cottage schließen recht früh, so mussten wir uns das fürs nächste Mal aufheben.
In the garden of the museum there is a wonderful monument to honour the national poet. One can even climb up into the rotunda and have a view over this beautiful garden.
We unfortunately had to leave the Burns Cottage for the next time, because we were late and museum and cottage close early.

Unser nächstes Ziel war nämlich die A.D. Rattray Whiskey Experience in Kirkoswald, in der ein Freund arbeitet. Eine wirklich gute Adresse, um sich mit sehr gutem Whiskey einzudecken. Die Gruppe Amerikaner, die alle die gleichen Poloshirts trugen, (muss es wohl im Mehrpack gegeben haben), würde mir da wohl zustimmen. Die persönliche Flasche 21 Jahre alten Single Malt von The Speyside steht gerade auf meinem Schreibtisch und lockt, doch den werde ich für eine besondere Gelegenheit aufheben.
Our next stop was the A.D. Rattray Whiskey Experience where we visited a friend of mine. It's one of the best places to buy really good whiskey.  My personal bottle of a 21-year-old The Speyside is standing on my desk right now. But I will save it for a special occasion.

Nach einer Führung durch den Laden war es spät geworden und wir hatten noch keine Bleibe für die Nacht. Die fanden wir in Prestwick in einem süen B&B, wo wir von der Besitzerin Liz herzlich aufgenommen wurden und ein tolles Zimmer bekamen. Alles ist so liebevoll eingerichtet und spiegelt Liz's Faible für Afrika wieder. Das Abendessen fiel karg aus, denn in Prestwick schließen die Küchen der Bars und Restaurants leider bereits um 20 Uhr. Daran sollte man denken, wenn man nicht in einer größeren Stadt übernachtet. Wir wurden allerdings entschädigt mit einem tollen Sonnenuntergang über der Isle of Arran. Und ich schwöre, ich habe an dem Foto nicht herummanipuliert. Die Sonne geht geht dort wirklich in solch fulminantem Rot unter.
It became late and we still had to find a place to sleep. And we found it in Prestwick. Liz the owner welcomed us warmly and we had a beautiful room. But we could get any dinner in the whole town, because in the country, kitchens close at 8pm. After returning to the B&B, we got a great compensation: the sun set over the Isle of Arran. I swear, I did not manipulate the picture. 

Where to stay:

Fionn Froach, B&B, 64 Ayr Road, Prestwick, Ayrshire KA9 1RR
25 GBP / pro Person und Nacht.
Liz Hamilton führt ihr B&B mit viel Liebe und die Zimmer zeugen von ihrer Liebe zum Detail. Man fühlt sich, wie zu Gast bei Freunden und Liz hat immer einen guten Tipp parat, was man sich in der Gegend unbedingt ansehen muss. Auf keinen Fall Glasgow, war ihr Urteil, und dann sprudelten die besseren Orte. Wer also länger in der Gegend bleiben will, ist hier gut aufgehoben und kann von hier aus eine Menge Tagesausflüge unternehmen.
Liz Hamilton's B&B shows much Love and the rooms are carefully decorated. One feels as a guest in a house of friends. And she always has good advice, which places to visit. Definitely not Glasgow, but she has a lot of other places. If you plan to stay for some days, it's a good base to make day trips.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Rosslyn Chapel - Auf den Spuren des Da-Vinci-Codes

Rosslyn Chapel ist ein Muss für alle, die den Da-Vinci-Code Dan Brown gelesen haben. Das Buch und vor allem der Film haben der eigentlich winzigen Kapelle eine riesige Popularität verliehen. Ohne die Verschwörungstheorien um den heiligen Gral, wäre sie wohl wieder genauso im Vergessen versunken wie schon zuvor, bis Königin Viktoria die Ruine auf einer Reise besuchte und meinte, dass man diese Schönheit für das Volk bewahren sollte. Und so nervig Touristenmassen sein können, jeder von Ihnen zahlt 9 GBP Eintritt, was den Erhalt der Kirche sichern dürfte. Himmlische Ruhe sucht man hier also vergebens. Dafür findet man in ihrem Inneren Schönheit. Ich stand mit offenem Mund staunend im Kirchenschiff und konnte diese Pracht gar nicht auf einmal erfassen. Der Sternenhimmel, die Fenster, die Säulen... Wie kann man soviel Schönheit in eine so kleine Kirche packen? Leider darf man im Inneren nicht fotografieren. So müsst ihr euch mit den Fotos von Außen begnügen. Aber wer nicht erst die lange Reise antreten will, sollte auf der Homepage der Rossyln Chapel vorbeischauen, da bekommt man einen ganz guten Eindruck.
Rosslyn Chapel steckt voller Geschichte und Geschichten, auch Geschichten der Eitelkeit. Wie die des Handwerksmeisters, der seinen Lehrling erschlagen hat, weil der in seiner Abwesenheit beseelt von einer Vision, eine noch schönere und reichere Säule geschaffen hat, als er. 
Ich muss allerdings sagen, dass die Chapel im Film viel größer wirkte. Und ich frage mich, wie sie es geschafft haben, dass riesige Besucherzentrum verschwinden zu lassen.
Auf der Suche nach dem berühmten Teich, haben wir dann zwar nicht diesen aber dafür einen kleinen Engel gefunden. Da kommt wieder meinte morbide Vorliebe für Friedhöfe zum Vorschein. 
Mich faszinierte auch, dass so viele St. Clairs auch heute noch dort begraben sind. Mir scheint als verbinde die Familie wirklich eine ganz besondere Beziehung zu diesem Ort.
Ich hätte noch Stunden in der kleinen Kapelle sitzen können und einfach nur gucken.

Rosslyn Chapel was on my to-do list, since I read the Da-Vinci-Code. The book and even more the movie brought  it back into the spotlight. Without the conspiracy theories about the holy grail it surely would have sunken back into oblivion as before. It was Queen Viktoria, who found the ruins and wanted to preserve it for the public. And as annoying as the masses of tourists are, every one of them is paying 9 GBP to visit the church, which saves its preservation. 
Thus, heavenly peace is seldom, but I found a lot of beauty. Open mouthed I stood in the nave and tried to embrace the splendour. The spangled sky, the stained-glass windows, the pillars ... How can so much beaut be packed into such a tiny church? Unfortunately, photography is forbidden inside the chapel,s o you will have to be content with pictures from the outside. Or take a look at the homepage of Rosslyn Chapel, where one can get a good impression.
The chapel is full of history and stories, also stories of vanity and envy. For example, the story of the mason who killed his apprentice, who, in his absence, had built a pillar, after he had a vision. This pillar was more beautiful than his own, which he could not stand.
But I have to admit, that the chapel seemed to be larger in the movie. And I am still wondering, how they made the visitor centre dissapear.
While wanderin around, I found this little angel at the cemetery.

Samstag, 7. Juli 2012

Edinburgh - schaurig schön


Sobald es dämmert, zeigt sich die andere Seite der Stadt. Das Edinburgh von Conan Doyle und Stevenson, das voll ist von Geister- und Schauergeschichten.  Hier trieb Hyde sein Unwesen, doch auch die Realtität hat es in sich. Denn Edinburgh war einst so eng besiedelt, dass tausende durch Epidemien, wie Pest und Cholera ihr Leben ließen.  
Es heißt, während einer Pestepidemie haben die Stadtväter den Mary Kings Close komplett verschlossen, sodass niemand mehr hinein, aber eben auch niemand mehr heraus kam. Man überlies die Menschen einfach Ihrem Schicksal. Kein Wunder, dass dieser Teil Edinburghs heute angeblich der am meisten von Geistern heimgesuchte Ort Schottlands sein soll. Und natürlich nutzt man das auch touristisch aus.
In den 1820er Jahren wurden die Friedhöfe geplündert, um die Medizinische Fakultät mit Leichen für Sektionen zu versorgen.  Burke und Hare töteten dafür sogar auf perfide Weise 17 Menschen. Unser Hostel liegt übrigens in der selben Straße, wie deren Pension... und die West Port ist nicht besonders lang. Haben wir etwa in einem Mordhaus geschlafen? Das ist eine schaurige Vorstellung.
Jeder Windhauch ist der Seufzer einer unglücklichen Seele. Kein Wunder, dass diese Stadt noch heute Schriftsteller zu grausamen und gruseligen Geschichten inspiriert.
Um tiefer einzutauchen, machten wir die "Hidden & Haunted" Tour, die um halb zehn ab der Kirche St. Giles. James, unser Guide, wartete bereits im langen Kapuzenmantel auf uns. Und wer darüber nachdenkt, eine solche Tour zu machen, sollte sie genau mit ihm machen, denn, wenn er erzählte, wurden um uns herum die Worte Wirklichkeit. Diese Fähigkeit ist wahrsten Sinne Gold wert in diesem Job. Nach und nach führt er einen immer tiefer in die schaurige Geschichte der Stadt, durch finstere Wynds und Closes bis in die Katakomben, in der so manche finstere Seele spukt. Immer, wenn er mit seiner Kerze in eine Ecke leuchtete erwartete ich schon, dort wirklich einen Geist zu sehen. Manchmal wollte mir das Herz einfach stehen bleiben.
In die kleinen Gassen, hätte mich danach niemand mehr hineingekriegt. 

As soon as the sun sets, Edinburgh shows its other face. The town of  Conan Doyle and Stevenson come to live in the mist. It's the place where Hyde stroke terror into people's hearts, but reality is eerie enough. This town was so overcrowded that thousands died of the plague and cholera. It is said that the City Council closed down Mary Kings Close, so that noone could enter, but also noone exit it anymore and left the deseased to die unattended. It is no suprise that this part of the town is said to be the most the most haunted place all  over Scotland. Edinburgh milks this story touristically.
In the 1820 the cemeteries were ransacked and a lot of bodies  soled to the famous Edinburgh Medical School. Burke and Hare killed at least 17 people to sell their bodies. Our Hostel was in the same Street as their guesthouse and West Port is not a very long street. Did we actually sleep in a haunted house? A creepy picture. 
Every wisp of wind is a sigh of an unhappy soul. No wonder that this town is an inspiration for so many writers for vicious and horrible stories.
Do get a deeper understanding, we took the "Hidden & Haunted" Tour which starts at St. Giles Cathedral at 9.30 pm. James, our guide, was already waiting in his long black coat. Who is wondering which tour to take, James is the right guide, because when we tells his stories, they become true in you mind. Story by story he led us deeper into the dark places of the Old Town as far as the catacombes, haunted by some dark spirits. And believe me, everytime, James  flashed a light into a corner with his candle, I was expecting to see a spirit. Sometimes my heart wanted to stop.
Noone would have made me walk into one of the wynds or closes afterwards.

Geisterhafte Stadtführungen / Ghost Tours:

Mercat Tours; 10 GBP

Mittwoch, 4. Juli 2012

Edinburgh, die Schöne


“This was a townscape raised in the teeth of cold winds from the east; a city of winding cobbled streets and haughty pillars; a city of dark nights and candlelight, and intellect.” ( Alexander McCall Smith, The Sunday Philosophy Club)
Besser kann man diese Stadt nicht beschreiben, deshalb leihe ich mir McCall Smiths Worte zum Beginn meines Reiseberichts.  In keiner Stadt spürt man die Geschichte so sehr, wie in den kopfsteingepflasterten Straßen der Old Town, die sich in den Schutz des Edinburgh Castles drückt. Rings um den Grassmarket reihen sich Pubs an Secondhand Läden, Musikläden und ja, ganzjährige Weihnachtsläden. Besonders abends kann man hier ganz entspannt im Behive Inn, Black Bull oder im White Hart Inn chillen. Letzteres existiert seit Anfang des 16. Jahrhunderts und war übrigens eine der Lieblingskneipen des schottischen Nationaldichters Robert Burns. Das Black Bull gibt Studenten übrigens 20% Nachlass auf Essen und Getränke. Schade, dass ich keiner mehr bin.  Das Beehive Inn hat zweimal in der Woche eine Standup Comedy Show.
Über Grannys Green Steps geht es über gefühlt 1000 Stufen hinauf zum Castle und die Aussicht wurde immer besser, in die Hinterhöfe der alten Häuser, auf die Plätze...ja und dann wurde sie plötzlich abgeschnitten. Die Schotten sind nämlich scheinbar sehr rechtzeitig und haben schon die Tribüne für das Royal Tattoo aufgebaut. Beindruckend, aber leider war dann am Castle nichts mit dem gigantischen Rundumblick. Denn eigentlich kann man von hier aus, über die ganze Stadt sehen. 

Die 16€ Eintritt fürs Castle haben wir uns gespart, dafür haben wir uns nach einem Bummel über die Royal Mile, wo sich ein Kiltgeschäft an andere reiht, eine fantastische Teestunde im Café Truva gegönnt. Ich sage nur Windbeuteltorte und Käsekuchen mit Karamelltopping, der Wahnsinn!!! Hier kann man sich ganz der Schlemmerei hingeben und den Touristenströmen zusehen, die sich die High Street entlangschlängeln. Himmlisch!
Die Princess Street haben wir diesmal auch ausgespart, aber wer gerne elegant shoppt, wird hier garantiert fündig. Mir gefielen die kleinen Läden besser. Godiva führt zum Beispiel wunderschöne Secondhandsachen, Man kann sich aber auch aus Musterkleidern, seinen persönlichen Schnitt aussuchen und mit einem selbstausgewählten Stoff schneidern lassen. Stöbern und Anprobieren macht hier gleich viel mehr Spaß, als mit Klamotten von der Stange. 
Entlang der Royal Mile, die vom Castle hinter bis zum Holyrood House, dem schottischen Palast der Queen, führt, liefern sich die Dudelsackspieler einen wahren Kampf und so ist der Soundtrack sehr gewöhnungsbedürftig. Ein paar Meter weiter vor St. Giles verdienen sich junge Gesangsschülerinnen ein paar Pfund dazu. Und natürlich dürfen dort, wo sich so viele Touristen versammeln, auch die Straßenkünstler und Spinner nicht fehlen.  Augen und Ohren kommen auf ihre Kosten.

One can't feel the history more than in Edinburgh's cobble stone streets. I love the tiny streets around Grassmarket with all these cosy Pubs, beautiful secondhand shops and yes, Christmas shops, open all year. The Black Pull gives 20% off for students and is a great place to chill. The White Hart Inn, built in the 16th Century, even was one of Robert Burns' favourite drinking spots.
If you're sporty, take the 1000 steps (so it seemed to me), upstairs to Edinburgh Castle. The view increases step by step, into small backyards and old courts... and then it is immediatly cut off, because the stands for the Royal Tatto are already standing. Otherwise one could have a view all around the city.
But we saved the 16€ Entry for the Castle and spend it on a delicious tea time at the Café Truva on High Street. This tiny cafe is the best place, if you like profiterole cake or apple tart with caramel topping. Suicide by cake would be another good name for it.
Instead of shopping at Princess Street, we took a stroll through the exceptionel secondhand shops. Godiva is one of the best. Here you can find great  things from the last decades, but you can also have your very own clothes taylored.  Absolutely more fun than stuff off the rags.
The Soundtrack of the Royal Mile are Backpipes, one Piper is standing at every corner. But we also saw a lot of crazy people: a few Highlanders, young music students singing for some coins, the most pierced woman in the world, and a lot more street artists. It's a feast for eyes and ears.

Übernachten / Where to stay:
City Center Appartments, Inglis Court 1, Edinburgh
In kleinen Wohnungen gibt es Doppel- oder Twinbettzimmer oder Mehrbettzimmer. Jedes Apartment hat ein Wohnzimmer, eine voll funktionstüchtige Küche mit Waschmaschine und die Bäder sind garantiert keine ranzigen Hostelbäder. Wir fühlten uns gleich wie zu Hause. Die Nähe zum Grassmarket und zum Castle und der günstige Preis sind einfach unschlagbar.
Double or twin bed rooms, or up to 4 beds in one room. Every apartment has a living room, a full functioning kitchen with washing mashine, and the bathrooms are luxury against every normal hostel bath. We felt at home, immediately. It's just around the corner from Grassmarket and directly below the Castle and the reasonable prices can't be beaten.

Dienstag, 3. Juli 2012

Der Schottische Roadtrip

Reiseroute:

  1. Edinburgh (schön und schaurig)
  2. Rosslyn Chapel
  3. Ayrshire (Alloway, Kirkoswald, Prestwick)
  4. Glasgow
  5. Loch Lomond
  6. Glencoe
  7. Fort William
  8. Eilean Donan Castle
  9. Isle of Skye
  10. Loch Ness
  11. Inverness
  12. Nairn Beach
  13. Perth
  14. Edinburgh

Was man auf jeden Fall dabei haben sollte:
What you definitely need:

  • festes Schuhwerk / good walking shoes
  • Regenkleidung (denn es wird regnen) / rain clothes (believe me, it will rain)
  • leichte Kleidung (denn es wir ab und zu doch warm) / light clothes (sometimes it's warm, too)
  • Mückenspray Spray against midges
  • Ohrenstöpsel, wenn man in Hostels übernachtet / earplugs, if you stay in a hostel
  • einen Reiseführer mit Übernachtungstipps (ansonsten führt jede Touri-Info Broschüren mit Hostels, B&Bs, Hotels und Ferienhäusern) / a guidebook with tipps for accomodations (every tourist info provides you with brochure of hostels, B&Bs, hotels and self-catering holiday homes)

Sonntag, 1. Juli 2012

Ein kleiner Vorgeschmack

Dies ist ein kleiner Vorgeschmack auf den Reisebericht über Schottland. Ich kann gar nicht sagen, wie schön dieses Land ist, wie verrückt und nett die Leute sind und wie sehr ich gleich wieder zurück möchte.
Die Häppchen zu unserem Roadtrip folgen in Kürze. Wir haben nur so viel erlebt, dass es etwas dauert, dass alles aufzuschreiben.

Here's a little appetizer on the travel report about Scotland which will be online soon.
I can't say how beautiful this country is, how crazy and nice the people and how much I am longing to return soon.
The story of our roadtrip will follow shortly, but there's so much to tell that it will take a bit to write it all down.