Sonntag, 8. Januar 2012

Über den Dächern Hamburgs


Man verfällt so schnell dem Trott und vergisst dabei, sich die Stadt, in der man wohnt immer wieder zu erobern. Deshalb war ich heute endlich mal im Stadtpark spazieren. Das habe ich in den fast 2 Jahren, die ich nun hier wohne, noch nie gemacht. Dabei habe ich den wohl romantischsten und schönsten Ort überhaupt entdeckt: Die Aussichtsplattform des Planetariums. Der Blick erwischt einen recht unvermittelt, wenn man aus der Tür aufs Dach tritt. Ein kompletter Rundumblick über Hamburg. Unfassbar schön. Aber das tollste war, dass man von hier aus den einzig sonnigen Platz in ganz Hamburg sehen konnte. Direkt über dem Hafen riss die Sonne ein kleines Loch in die graue Wolkendecke. Und hier stellte es sich wieder ein, diese Gefühl von Erhabenheit über das wir so oft im Kunstunterricht gesprochen haben.

der einzige Flecken Sonne / the only sunny spot

nur ein paar Meter weiter sah es so aus / And this is just a few meters further east
One falls into the everyday life too fast, forgetting to conquer one's own city again and again. Therefore, I went for a walk in the Stadtpark. A thing I have never done in the two years I am living in Hamburg. It was a good idea, because I found one of the mist beautiful and most romantic places: the observation deck of the Planetarium. The view hit me as soon as I went out of the door onto the roof. A complete view of the whole city. Incredibly beautiful. But the best thing was, that one cut see the only sunny spot in town from here. The sun had cut a small whole into the dark and rainy Hamburg sky. And there it was again: This feeling of grandeut we spoke about so often during art's class back in school.