Sonntag, 30. Oktober 2011

No Tourist anymore?

Eine Wahrsagerin sagte mir mal, ich solle auf Zeichen achten und seitdem halte ich die Augen auf. Dieses Zeichen begegnete mir neulich auf einer Fototour. Und da frage ich mich doch, bin ich denn inzwischen zur Hamburgerin geworden, wie mein Perso es sagt, oder bin ich noch immer Touristin in dieser schönen Stadt? Ich finde ja, man sollte eigentlich nicht aufhören Tourist zu sein, denn dann bleibt man neugierig auf die eigene Stadt und entdeckt noch immer Neues. Ich weiche gerne mal von den eingetretenen Pfaden ab, denn so hält das Leben immer wieder Überraschungen parat.
Aber ich nehme auch gerne Tipps entgegen, was sich hier in Hamburg noch lohnt es zu entdecken. Also her mit den Vorschlägen!
A fortune-teller once said I should watch out for signs. This sign appeared on a photo safari in the city. And now I am wondering whether I am still a tourist or a real inhabitant of Hamburg, as my ID tells. I think one should never stop to be a tourist, even in one's birth place. Thus, the mind stays open for new things and impressions.

Samstag, 29. Oktober 2011

Hamburger Berg

Bei Tage ist es hier gar nicht mal so spektakulär, wie in den meisten Ecken von St. Pauli. Doch nachts ist der Hamburger Berg der Ort für die studentische Partiszene. Rosis Bar ist bis 23Uhr eine schrammelige aber gemütliche Kneipe, danach werden Tische und Stühle zur Seite  geräumt und sie wird zu einem winzig kleinen Club mit super Musik, häufig Ska und Russendisko. Wem es irgendwann zu eng wird, sollte auf einen Sprung in der kleinen Caipibar gegenüber vorbeischauen und vielleicht ins Head Crash wechseln. Dort kann man auf zwei Ebenen tanzen, eine ist meist Alternative auf der anderen meist Metall. Der Eintritt ist meistens frei. Die Nachtschwärmer sind vorwiegend jung, in den Ferien sehr jung.
Aber je später die Nacht, desto besser wird es hier. Dann findet die Party eigentlich auf der Straße statt.
During daytime this street isn't very spectacular, like the most parts of St. Pauli, but in the nights Hamburger Berg is the scene vor students to party.  Rosi's Bar is a cosy little bar until 23h then the put tables and chairs aside and it becomes a tiny but hot club with cool music. When you feel to tight in there, you should try the little Caipirinha Bar across the street and then pop into the Club Head Crash where you can dance on two floors with Alternative music and often Metall. Most Entries are free.  The night owls are mostly young students and during the holidays even younger pupils, but the later the night the better it gets and finally the party takes place in the street itself, like one big club.

Freitag, 28. Oktober 2011

Alte Klamotten cool vertickt

Neulich waren wir mit ein paar Leuten in einem ziemlich coolen Laden etwas Abseits der Mönckebergstraße.  Im Vintage & Rags in den Kurzen Mühren findet das exzentrische Modeherz so ziemlich alles, was es begehrt. Abendkleider mit ganz ganz vielen Pailletten, Baseballjacken, Brautkleider, Mützen, Schuhe...Alles ist aus zweiter Hand und handverlesen. Wer nicht gerne 08/15 Klamotten von der Stange kauft, sollte einen Blick ruhig riskieren.
The Vintage & Rags is a super cool store for vintage clothes. Everyone who loves excentric dresses, baseball jackes, wedding dresses should risk a visit.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Happy Birthday ipod

Heute wird er genau 10 Jahre alt, dieses kleine Musikwunder, das unser Leben so viel reicher und bunter gemacht hat: Der ipod. Ich habe meinen ja erst seit 3 Jahren, aber als Musikfreak, war es die Offenbarung, denn so kann ich ganz viel Musik überall mit hinnehmen und der Player hat auch noch meine Lieblingsfarbe! Und genau damit hat Steve Jobs sein Ziel erreicht, denn MP3s abspielen können viele, aber der Ipod macht auch noch Spaß. Das tollste ist aber seine lange Akkulaufzeit, denn als Kind habe ich immer davon geträumt, dass ich mal ein paar Kassetten hintereinander auf langen Autofahrten hören kann, aber nach spätestens zweien war nichts mehr mit Walkman.
Also ich sage Danke, an einen Mann, der das Glück hatte, so viele seiner Visionen umsetzen zu können, bevor er abtreten musste. Das ist schon mehr, als viele von sich sagen können, deren Leben länger wärte.
Today, the littel musicwonder becomes exactly 10 years. I have mine for just 3 years but I love it. I can take a lot of music with me everywhere  and hear it for a long time.
So I say thank you to the man, who was so lucky to see so many of his visions come true, before he had to go. That's a lot more than so many others can say of their life, which might have lasted a lot longer. Thank you Steve Jobs.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Die Wege des Herrn...

... sind unergründlich...und bei St. Joseph an der großen Freiheit hat sich der Herr einmal den richtigen Ort ausgesucht, denn genau hier werden endlich einmal alle von der katholischen Kirche umarmt, die sonst ja eher dmait beschäftigt ist, unbequeme Leute auszuschließen. Ich habe von der Schmuckstraße aus fotografiert, nachts einer der traurigsten Orte Hamburgs.


The Lord moves in mysterious ways. And I am glad to see that he sometime chooses the right places. St. Joseph's is one of the view catholic churches in Hamburg and stand exactly at the Große Freiheit. Here it embraces the people who most need it, instead of casting the inconvenient like in so many catholic places.
I took the pics looking out from the Schmuckstraße, at night one of the sadest places in town.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Park Fiction

In Park Fiction zeigen die Hamburger mal wieder, dass drei Strahlen Sonne schon ausreichen, um sich draußen zu sonnen.
Ist es da ein Wunder, dass die Hamburger die glücklichsten Deutschen sind?
In Park Fiction the Hamburgers show us that a wee bit of sun is enough to meet outside in the park. So, no wonder that they are the happiest Germans.

Herbstspaziergang

Der Herbst ist ein wahres Fest an Farben und wie man sieht, liegen die Herzen auch auf der Straße, man muss sie nur auflesen.

Autumn is a real fest of colours and a lot of hearts can be found on the streets. One just has to peek them up.

Samstag, 15. Oktober 2011

Marktbummel

Solange der Herbst noch so schön golden und vor allem sonnig ist, musste ich die Zeit einfach nutzen und auf meinem Lieblingswochenmarkt am Goldbekufer in Winterhude mal ein paar Fotos für euch schießen. Vorher gab's ein Katerfrühstück im Marktcafé. An den Marktständen findet man die absolute Fülle an Farben. So bunt ist es auch hier nur zu dieser Jahreszeit. 
As long as autumn is so golden and sunny, I took the time to take some pics on my favourite market at the Goldbekufer / Winterhude for you. But at first I had a great hangover-breakfast at the Marktcafé. As you can see, the colours are plentyful as in no other season of the year.

Samstag, 8. Oktober 2011

Leselust: Deine Juliet

Copyright: Rowohlt Verlag

Ich habe mich entschieden die Rubrik "Mittwochsbuch" umzubennen, da mir mein neuer Job leider keine Zeit lässt, jeden Mittwoch ein Buch zu besprechen. Von nun an, wird sie "Leselust" heißen, das macht mich in der Zeiteinteilung freier.

Bücher, die das Lesen selbst zum Thema haben, sind mir die liebsten. So auch das folgende:
 "Deine Juliet" von der leider schon vor der Veröffentlichung ihres wundervollen Werkes verstorbenen Mary Ann Shaffer und Annie Barrows, trägt eigentlich noch den Untertitel "Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf", denn darum geht es in diesem Briefroman.
Shaffer und Barrows wählten eine sehr altmodische Erzählform und eigentlich lege ich die meisten Briefromane schnell wieder beiseite und Bücher, die während oder nach dem Krieg spielen sind mir meist emotional zu überladen, doch dieser hier konnte mich fesseln. 
Die junge Juliet ist Schriftstellerin im London der 40er Jahre und wurde im Krieg unter einem Pseudonym mit eher seichten Kolumnen bekannt. Nun befindet sie sich gerade zwischen zwei Büchern und ist auf der Suche nach einem Thema. Da erhält sie einen Brief von der Kanalinsel Guernsey. Dawsey Adams ist Bauer und hat antiquarisch einen Gedichtband erworben, der zuvor Juliet gehört hat. Von ihm erfährt sie, dass es auf Guernsey einen Buchclub gibt, der aus recht einzigartigen Charakteren besteht. So entspinnt sich ein Briefwechsel, in den auch schon bald die anderen Mitglieder des Buchclubs einbezogen werden. Der Leser erfährt so von der ganz besonderen Geschichte dieses Lesezirkels und von einem kleinen Mädchen, um das sich der gesamte Club kümmert, solange seine Mutter verschollen bleibt. Und irgendwann macht sich Juliet auf nach Guernsey...
Dieses Buch fiel auch mir antiquarisch in die Hände und bewies wieder, dass einige Bücher ihren Leser finden und nicht umgekehrt.
Es wurde auch schon verfilmt, doch die wahre Schönheit der Geschichte, kann, glaube ich, nur durch die Briefform wirklich zur Geltung kommen, denn Shaffer und Barrows finden für jeden die richtige Stimme, vom Bauern, der heimlich liest, bis zur über den Buchclub empörten Möchtegern-Lady.
Copyright: Bloomsbury
Books on reading are my favourites: 
"The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" is a piece of art, written by Mary Ann Shaffer, who unfortunately deceased before the publication of this wonderful book, and Annie Barrows. Usually, I put epistolary novels and novels set during or shortly after the war aside very fast. This one is both and it caught me from the first page. 
Juliet is a young writer in 1940s London who became famous by publishing a shallow column during the war. Now she is between two books and searching for a topic to write on when she receives a letter from Guernsey. Farmer Dawsey Adams has bought a collection of poems who formerly belonged to Juliet. He tells her about Guernsey's bookclub and the very unique characters belonging to it. During their correspondance, more and more members of the Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society write letters to Juliet. And so we learn about the history of the Club and about hte little girl they all take care of as long as her mother is still lost in war. And one day, Juliet sets out for Guernsey...

Freitag, 7. Oktober 2011

Wie alles begann

Ich bin eine Leseratte, das weiß jeder, der mich kennt. Aber hier sieht man, wie alles begann. Schon als Baby war ich vernarrt in Bücher und meine Mama erzählt, dass ich dabei immer erzählt hätte. Wer weiß, welche Geschichten ich mir damals schon ausgedacht habe...
Die krassen Denkerfalten hatte ich auch schon damals, wie man sieht.

Those who know me well, know that I am a bookworm. Here you can see, how it all began. Even as a baby I was absolutely into books and my mum sais that I was always babbling. Who knows which stories I already made up...
And I already had those wrinkles on my forehead from heavy thinking...

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Oktobersturm


Schwankende Bäume
im Abendrot -
Lebenssturmträume
vor purpurnem Tod -
Blättergeplauder - 
wirbelnder Hauf -
nachtkalte Schauder 
rauschen herauf.
  
Christian Morgenstern

Das Gedicht passt gerade so schön zum Hamburger Herbstwetter, denn Grau ist die typische Himmelsfarbe im Hamburger Herbst. Regenschirme benutzen nur Touristen, denn der Hamburger ist einfach richtig angezogen. Das Motto lautet: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Also habe ich mir lila Gummistiefel gekauft und werde in diesem Herbst einfach damit durch die Pfützen hüpfen. Ihr werde schon sehen...

A wonderful gray is the typical coulour of the sky over Hamburg. Umbrellas are used only by tourists, real Hamburgers wear the right clothes. The motto: There is no such thing as bad weather, there are only the wrong clothes. So, I bought myself some purple wellingtons (what a beautiful word) to jump into the puddles this autumn. You will see..