Freitag, 30. Dezember 2011

Blick zurück nach vorn

Geht ein Jahr zu Ende, hält man ja in der Regel ein kleine Rückschau, und wenn ich so auf das vergangene Jahr zurückblicke, dann sehe ich, dass ich viel habe, für das ich Danke sagen will:
Ich habe dieses Jahr so viele neue, liebe Menschen kennengelernt, die mir zu Freunden geworden sind und mich in ihrer Mitte aufgenommen haben. DANKE, Leute! Ich möchte keinen einzigen von euch missen. 
Ich habe in Hamburg eine wirklich Heimat gefunden, in der es mir gut geht und ich ich sein kann, mit all meinen Macken und Marotten.
Alte, längst verloren geglaubte Freunde haben sich wieder angefunden und sind mir so lieb und teuer wie eh und je. Und meine Beste hat den Weg in den Norden gefunden. 
Ich habe eine tolle Familie, zu der ich immer wieder zurückkommen kann und dort die Ruhe und Geborgenheit finde, die man so manchmal eben nur im eigenen Nest findet.
Danke auch für die kleinen und großen Liebeleien, die das Leben so bereichern. Für durchfeierte Nächte und lange Gespräche...
Die Musen sind zurückgekehrt und küssen mich doch wieder mal des öfteren, trotz eines harten Jobs, der mich soweit von meinem Weg abgebracht hat.
Das nächste Jahr kann so nur aufregend, spannend und toll werden und ich freue mich schon darauf.

When a year reaches its end, we tend to take a look back. When I take that look back, I see that I have a lot to be thankful for:
I met so many nice people who became friends. Thank you, guys! I wouldn't want to miss anyone of you.
I found a real home in Hamburg where I can be just me with all my flaws and whims.
Old friends, whom I believed to be lost, appeared again in my life and they are as dear to me as ever. And the best thing: My best friend found her way way north!
I have a fantastic family to which I still can return to find the peace and comfort one sometimes can only find in one's own nest.
Thank you also for the smaller and the bigger flirts that make life so rich. For nights spent partying, and long conversations...
The muses returned and tend to kiss me sometimes despite a hard job that brought me afar my way.
The next year can only be an adventure, exciting and fantastic. Let it begin!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Lichter in der Dunkelheit

Um die Weihnachtszeit richtig festlich zu Gestalten, braucht es Licht, aber nicht möglichst viel Licht, sondern möglichst schönes Licht. Da brennen kleine Leuchten in der Dunkelheit, setzen Akzente und sorgen für Gemütlichkeit.



Freitag, 23. Dezember 2011

Ein guter Plan

Genauso sehen meine Pläne für die Weihnachtstage aus: Relaxen auf der Couch und bloß keinen Stress machen. Also, wenn Luna hier, den Platz auf der Couch irgendwann wieder frei gibt. Da sage mal einer, Hunde könnten sich keine menschlichen Züge angewöhnen.

That's the plan for the holidays: chilling on the couch and no stress. It will, as soon as Luna gives way on the couch. Did anybody say, dogs can't show human behaviour?

Am schönsten...

... ist Weihnachten zu Haus. Es ist ein Klassiker, aber wie das so ist mit richtigen Klassikern, es wird niemals aus der Mode kommen. Gestern Abend kam ich nach einer erstaunlich reibungslosen Reise endlich in meinem Nest an und wurde von unseren Hunden erst mal angefallen, die hatten mich so lange nicht gesehen, dass ich unmöglich einfach so zum Rudel gehören kann. Aber dann, dann wurde ich von der ganzen Familie erst mal ausgiebig gedrückt und geknuddelt und direkt abgefüttert. Als Kind, weil man das gar nicht so zu schätzen, aber es ist einfach schön, nach Hause zu kommen und da sind Menschen, die sich seit Wochen genauso auf einen freuen, wie ich mich auf sie. Und dafür schon mal DANKE!

Celebrating Christmas at home with the family is a classic, but one that never gets out of date. When I arrived at my family nest, yesterday, our dogs didn't recognise me as one of their's because I haven't been home for such a long time and barked their heads off, but then I was hugged and kissed by my parents and grandparents and they immediately started feeding my with delicious food. I think, we can't appreaciate this enough as a child but it is simply awesome to return to the nest again with people waiting for me and being happy to see me as I am to see them. A big THANK  for that!

Samstag, 3. Dezember 2011

Es schneit

Ich sammle ja ganz wenig, außer Bücher, aber eine kleine Sammelleidenschaft habe ich doch: Kleine feine Schneekugeln aus Städten, in denen ich entweder gelebt habe, oder, die mir ganz viel bedeuten. In Köln hatte ich es damals vergessen, eine zu kaufen, aber neulich brachte eine Kollegin mir nun eine mit und seitdem schneit es am Kölner Dom, direkt in unserem Büro.
Ein bisschen Kitsch braucht jeder, finde ich.

I am not a collector, except of books, but I have a tiny little hobby horse: tiny snow globes from towns I've lived in or that mean very much to me. When I left Cologne I forgot to buy one, but  now a colleague brought me this beatiful one when she was at home. Now it snows at the Cathedral in the office.
I thinkk, everyone needs a bit of knickknack.

Sonntag, 27. November 2011

Plätzchenduft...

... zieht durch die Wohnung und ums Herz wird es weihnachtlich. Und was ist an einem vorweihnachtlichen Wochenende mit Schmuddelwetter schöner, als die Plätzchenproduktion anzukurbeln?
Als erstes waren diese herrlichen Schokoherzen. Im Teig habe ich gefühlt eine Tonne Schokolade verarbeitet, gefüllt sind sie mit weißer Schoki und ich konnte mich einfach nicht zurückhalten und habe sie mit rosa Zuckerguss überzogen.
Dieses war aber erst der erste Streiche. Nächste Woche gibt's mehr...

The scent of cookies is in the air and I feel Christmas coming. And there is nothing like baking cookies on a cold and rainy weekend. My first products are these wonderful Chocolat Hearts. The dough contains a ton of dark chocolate, they are filled with white chocolate and I couldn't resist to cover them with pink sugar coating...Yummie!

Montag, 21. November 2011

Herbst




Die Blätter fallen, fallen wie von weit, 
  als welkten in den Himmeln ferne Gärten; 
  sie fallen mit verneinender Gebärde. 
   
  Und in den Nächten fällt die schwere Erde 
  aus allen Sternen in die Einsamkeit. 
   
  Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. 
  Und sieh dir andre an: es ist in allen. 
   
  Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen 
  unendlich sanft in seinen Händen hält. 
  
         Rainer Maria Rilke

Samstag, 5. November 2011

Tilt Shift - eine neue Liebe

Ich habe ein neues Webspielzeug gefunden und bin ganz begeistert. Mit dem Tilt Shift Maker entstehen ganz neue Miniaturwelten.
I found a new tool in the web and am absolutely amazed. With the Tilt Shift Maker one can create ne miniature worlds.
Edinburgh

London

Hamburger DOM

Hamburger Hafen




Donnerstag, 3. November 2011

Irreführende Werbung?

Nein! Niemals! Niemals würde sich das goldene M, das ja jetzt auf grünem Grund erscheint, die Nahrungspyramide zu nutzen machen und damit irreführenderweise den typischen Kunden, und geben wir es doch zu, die Hauptkunden sind wahrscheinlich schon von der Hauptschule geflogen, weiß machen, dass das Essen hier unglaublich gesund sei.
Wer genauer hinguckt, sieht dann aber, dass von den Nahrungsmitteln, die als gesund betrachtet werden, nur die Produkte Salat und Früchtetüte aufgezählt werden. 
Und für ihren Salat und die Früchtetüten sind sie ja bekannt. 
Die Wahrheit sieht dann aber wohl eher so aus:

No! The big golden M would never use the food pyramide for the marketing to tell the customers - and we all know that they are not the smartest - that their food is absolutely healthy. When one takes a closer look, one can see that of the food regarded as healthy they only mention salad and fruits. And they are absolutely famous for their salad and fruit, aren't they?
But the truth is actually this:

Sonntag, 30. Oktober 2011

No Tourist anymore?

Eine Wahrsagerin sagte mir mal, ich solle auf Zeichen achten und seitdem halte ich die Augen auf. Dieses Zeichen begegnete mir neulich auf einer Fototour. Und da frage ich mich doch, bin ich denn inzwischen zur Hamburgerin geworden, wie mein Perso es sagt, oder bin ich noch immer Touristin in dieser schönen Stadt? Ich finde ja, man sollte eigentlich nicht aufhören Tourist zu sein, denn dann bleibt man neugierig auf die eigene Stadt und entdeckt noch immer Neues. Ich weiche gerne mal von den eingetretenen Pfaden ab, denn so hält das Leben immer wieder Überraschungen parat.
Aber ich nehme auch gerne Tipps entgegen, was sich hier in Hamburg noch lohnt es zu entdecken. Also her mit den Vorschlägen!
A fortune-teller once said I should watch out for signs. This sign appeared on a photo safari in the city. And now I am wondering whether I am still a tourist or a real inhabitant of Hamburg, as my ID tells. I think one should never stop to be a tourist, even in one's birth place. Thus, the mind stays open for new things and impressions.

Samstag, 29. Oktober 2011

Hamburger Berg

Bei Tage ist es hier gar nicht mal so spektakulär, wie in den meisten Ecken von St. Pauli. Doch nachts ist der Hamburger Berg der Ort für die studentische Partiszene. Rosis Bar ist bis 23Uhr eine schrammelige aber gemütliche Kneipe, danach werden Tische und Stühle zur Seite  geräumt und sie wird zu einem winzig kleinen Club mit super Musik, häufig Ska und Russendisko. Wem es irgendwann zu eng wird, sollte auf einen Sprung in der kleinen Caipibar gegenüber vorbeischauen und vielleicht ins Head Crash wechseln. Dort kann man auf zwei Ebenen tanzen, eine ist meist Alternative auf der anderen meist Metall. Der Eintritt ist meistens frei. Die Nachtschwärmer sind vorwiegend jung, in den Ferien sehr jung.
Aber je später die Nacht, desto besser wird es hier. Dann findet die Party eigentlich auf der Straße statt.
During daytime this street isn't very spectacular, like the most parts of St. Pauli, but in the nights Hamburger Berg is the scene vor students to party.  Rosi's Bar is a cosy little bar until 23h then the put tables and chairs aside and it becomes a tiny but hot club with cool music. When you feel to tight in there, you should try the little Caipirinha Bar across the street and then pop into the Club Head Crash where you can dance on two floors with Alternative music and often Metall. Most Entries are free.  The night owls are mostly young students and during the holidays even younger pupils, but the later the night the better it gets and finally the party takes place in the street itself, like one big club.

Freitag, 28. Oktober 2011

Alte Klamotten cool vertickt

Neulich waren wir mit ein paar Leuten in einem ziemlich coolen Laden etwas Abseits der Mönckebergstraße.  Im Vintage & Rags in den Kurzen Mühren findet das exzentrische Modeherz so ziemlich alles, was es begehrt. Abendkleider mit ganz ganz vielen Pailletten, Baseballjacken, Brautkleider, Mützen, Schuhe...Alles ist aus zweiter Hand und handverlesen. Wer nicht gerne 08/15 Klamotten von der Stange kauft, sollte einen Blick ruhig riskieren.
The Vintage & Rags is a super cool store for vintage clothes. Everyone who loves excentric dresses, baseball jackes, wedding dresses should risk a visit.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Happy Birthday ipod

Heute wird er genau 10 Jahre alt, dieses kleine Musikwunder, das unser Leben so viel reicher und bunter gemacht hat: Der ipod. Ich habe meinen ja erst seit 3 Jahren, aber als Musikfreak, war es die Offenbarung, denn so kann ich ganz viel Musik überall mit hinnehmen und der Player hat auch noch meine Lieblingsfarbe! Und genau damit hat Steve Jobs sein Ziel erreicht, denn MP3s abspielen können viele, aber der Ipod macht auch noch Spaß. Das tollste ist aber seine lange Akkulaufzeit, denn als Kind habe ich immer davon geträumt, dass ich mal ein paar Kassetten hintereinander auf langen Autofahrten hören kann, aber nach spätestens zweien war nichts mehr mit Walkman.
Also ich sage Danke, an einen Mann, der das Glück hatte, so viele seiner Visionen umsetzen zu können, bevor er abtreten musste. Das ist schon mehr, als viele von sich sagen können, deren Leben länger wärte.
Today, the littel musicwonder becomes exactly 10 years. I have mine for just 3 years but I love it. I can take a lot of music with me everywhere  and hear it for a long time.
So I say thank you to the man, who was so lucky to see so many of his visions come true, before he had to go. That's a lot more than so many others can say of their life, which might have lasted a lot longer. Thank you Steve Jobs.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Die Wege des Herrn...

... sind unergründlich...und bei St. Joseph an der großen Freiheit hat sich der Herr einmal den richtigen Ort ausgesucht, denn genau hier werden endlich einmal alle von der katholischen Kirche umarmt, die sonst ja eher dmait beschäftigt ist, unbequeme Leute auszuschließen. Ich habe von der Schmuckstraße aus fotografiert, nachts einer der traurigsten Orte Hamburgs.


The Lord moves in mysterious ways. And I am glad to see that he sometime chooses the right places. St. Joseph's is one of the view catholic churches in Hamburg and stand exactly at the Große Freiheit. Here it embraces the people who most need it, instead of casting the inconvenient like in so many catholic places.
I took the pics looking out from the Schmuckstraße, at night one of the sadest places in town.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Park Fiction

In Park Fiction zeigen die Hamburger mal wieder, dass drei Strahlen Sonne schon ausreichen, um sich draußen zu sonnen.
Ist es da ein Wunder, dass die Hamburger die glücklichsten Deutschen sind?
In Park Fiction the Hamburgers show us that a wee bit of sun is enough to meet outside in the park. So, no wonder that they are the happiest Germans.

Herbstspaziergang

Der Herbst ist ein wahres Fest an Farben und wie man sieht, liegen die Herzen auch auf der Straße, man muss sie nur auflesen.

Autumn is a real fest of colours and a lot of hearts can be found on the streets. One just has to peek them up.

Samstag, 15. Oktober 2011

Marktbummel

Solange der Herbst noch so schön golden und vor allem sonnig ist, musste ich die Zeit einfach nutzen und auf meinem Lieblingswochenmarkt am Goldbekufer in Winterhude mal ein paar Fotos für euch schießen. Vorher gab's ein Katerfrühstück im Marktcafé. An den Marktständen findet man die absolute Fülle an Farben. So bunt ist es auch hier nur zu dieser Jahreszeit. 
As long as autumn is so golden and sunny, I took the time to take some pics on my favourite market at the Goldbekufer / Winterhude for you. But at first I had a great hangover-breakfast at the Marktcafé. As you can see, the colours are plentyful as in no other season of the year.

Samstag, 8. Oktober 2011

Leselust: Deine Juliet

Copyright: Rowohlt Verlag

Ich habe mich entschieden die Rubrik "Mittwochsbuch" umzubennen, da mir mein neuer Job leider keine Zeit lässt, jeden Mittwoch ein Buch zu besprechen. Von nun an, wird sie "Leselust" heißen, das macht mich in der Zeiteinteilung freier.

Bücher, die das Lesen selbst zum Thema haben, sind mir die liebsten. So auch das folgende:
 "Deine Juliet" von der leider schon vor der Veröffentlichung ihres wundervollen Werkes verstorbenen Mary Ann Shaffer und Annie Barrows, trägt eigentlich noch den Untertitel "Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf", denn darum geht es in diesem Briefroman.
Shaffer und Barrows wählten eine sehr altmodische Erzählform und eigentlich lege ich die meisten Briefromane schnell wieder beiseite und Bücher, die während oder nach dem Krieg spielen sind mir meist emotional zu überladen, doch dieser hier konnte mich fesseln. 
Die junge Juliet ist Schriftstellerin im London der 40er Jahre und wurde im Krieg unter einem Pseudonym mit eher seichten Kolumnen bekannt. Nun befindet sie sich gerade zwischen zwei Büchern und ist auf der Suche nach einem Thema. Da erhält sie einen Brief von der Kanalinsel Guernsey. Dawsey Adams ist Bauer und hat antiquarisch einen Gedichtband erworben, der zuvor Juliet gehört hat. Von ihm erfährt sie, dass es auf Guernsey einen Buchclub gibt, der aus recht einzigartigen Charakteren besteht. So entspinnt sich ein Briefwechsel, in den auch schon bald die anderen Mitglieder des Buchclubs einbezogen werden. Der Leser erfährt so von der ganz besonderen Geschichte dieses Lesezirkels und von einem kleinen Mädchen, um das sich der gesamte Club kümmert, solange seine Mutter verschollen bleibt. Und irgendwann macht sich Juliet auf nach Guernsey...
Dieses Buch fiel auch mir antiquarisch in die Hände und bewies wieder, dass einige Bücher ihren Leser finden und nicht umgekehrt.
Es wurde auch schon verfilmt, doch die wahre Schönheit der Geschichte, kann, glaube ich, nur durch die Briefform wirklich zur Geltung kommen, denn Shaffer und Barrows finden für jeden die richtige Stimme, vom Bauern, der heimlich liest, bis zur über den Buchclub empörten Möchtegern-Lady.
Copyright: Bloomsbury
Books on reading are my favourites: 
"The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" is a piece of art, written by Mary Ann Shaffer, who unfortunately deceased before the publication of this wonderful book, and Annie Barrows. Usually, I put epistolary novels and novels set during or shortly after the war aside very fast. This one is both and it caught me from the first page. 
Juliet is a young writer in 1940s London who became famous by publishing a shallow column during the war. Now she is between two books and searching for a topic to write on when she receives a letter from Guernsey. Farmer Dawsey Adams has bought a collection of poems who formerly belonged to Juliet. He tells her about Guernsey's bookclub and the very unique characters belonging to it. During their correspondance, more and more members of the Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society write letters to Juliet. And so we learn about the history of the Club and about hte little girl they all take care of as long as her mother is still lost in war. And one day, Juliet sets out for Guernsey...

Freitag, 7. Oktober 2011

Wie alles begann

Ich bin eine Leseratte, das weiß jeder, der mich kennt. Aber hier sieht man, wie alles begann. Schon als Baby war ich vernarrt in Bücher und meine Mama erzählt, dass ich dabei immer erzählt hätte. Wer weiß, welche Geschichten ich mir damals schon ausgedacht habe...
Die krassen Denkerfalten hatte ich auch schon damals, wie man sieht.

Those who know me well, know that I am a bookworm. Here you can see, how it all began. Even as a baby I was absolutely into books and my mum sais that I was always babbling. Who knows which stories I already made up...
And I already had those wrinkles on my forehead from heavy thinking...

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Oktobersturm


Schwankende Bäume
im Abendrot -
Lebenssturmträume
vor purpurnem Tod -
Blättergeplauder - 
wirbelnder Hauf -
nachtkalte Schauder 
rauschen herauf.
  
Christian Morgenstern

Das Gedicht passt gerade so schön zum Hamburger Herbstwetter, denn Grau ist die typische Himmelsfarbe im Hamburger Herbst. Regenschirme benutzen nur Touristen, denn der Hamburger ist einfach richtig angezogen. Das Motto lautet: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Also habe ich mir lila Gummistiefel gekauft und werde in diesem Herbst einfach damit durch die Pfützen hüpfen. Ihr werde schon sehen...

A wonderful gray is the typical coulour of the sky over Hamburg. Umbrellas are used only by tourists, real Hamburgers wear the right clothes. The motto: There is no such thing as bad weather, there are only the wrong clothes. So, I bought myself some purple wellingtons (what a beautiful word) to jump into the puddles this autumn. You will see..

Freitag, 30. September 2011

Ein Herbst Surprise

Seit einer Woche ist offiziell Herbst und was passiert in dieser Stadt der Überraschungen? Es wird Sommer!
Also saßen wir heute, nachdem wir früher auf Feierabend gemacht hatten, schön im Beach Club an der Elbe und streckten die Füße in diesen herrlich weichen Sand. Dazu einen Campari O. Der perfeckte Ausklang einer anstrengenden Arbeitswoche.

Officially it's autumn now and what happens in this town of wonders? Summer is comming!
So we ended the week in a beach club at the Elbe with a Campari O. and our feet in the wonderfull sand.  The perfect end for this week.

Sonntag, 25. September 2011

Beachlife

Hier seht ihr einen der vielen, vielen Gründe, warum Hamburg zu meiner Heimat geworden ist. Man kann in der Stadt an einem richtigen Strand sitzen, grillen, feiern, und in unserem Falle, ja, auch singen. Aber echt gelohnt hat es sich für diesen Sonnenuntergang.
Als die Touris - tagsüber beinahe so zahlreich wie die Sandkörner - längst den Strand geräumt hatte, verbrannten wir uns genüsslich die Finger an unseren Würsten (Teller vergessen!) Und genossen es, wie die Sonne nochmal ihr kräftigstes Rot an den Himmel malte.
Ich weiß, warum die Hamburger die zufriedensten Deutschen sind.

Here's one of the many many reasons, why Hamburg has become my home. One can sit on the beach without leaving the city, have a barbeque, and, yes, in our case, sing together. But the sunset was really worth it.
As the tourists -during the day as numerous as sand grains- already had cleared the scene, we burned our fingers on our saussages with pleasure (forgot to bring plates!) and enjoyed how the sun, while sinking, painted her most beautiful red into the sky.
I know, why Hamburgers are the most happy people in Germany.

Donnerstag, 22. September 2011

Zerlegte Welt

Ich habe ein neues App für mein Handy, mit dem man in allen möglichen Varianten Lomo Fotos machen kann. Und so macht sogar mein 2 Megapixel Handy lustige Fotos. Denn leider leider ist meine treue Lumix dem Flugsand an der Nordsee zum Opfer gefallen. Solange muss es wohl wieder analog gehen und mit dem Handy. Aber ich finde, die Ergebnisse sind doch ganz gut. Die Welt wird quasi in Einzelteile zerlegt.
I have a new app on my cell phone, that makes lomo photography possible on my not so cool 2Megapixel phone cam, which makes it take cooler pics now. And I think it's not so bad. The world gets fractured in single parts. Nice effect.

Sonntag, 18. September 2011

Einfach perfekt

So sieht ein perfekter Sonntag aus, der schon verregnet beginnt. Denn Regen ist die perfekte Ausrede, um sich mit einem Buch und einem petit déjeuner in die Leseecke zurück zu ziehen. Bis auf das Buch ist das schon immer mein Lieblings-Sonntags-Frühstück. Seit ich mit etwa 4 in eine Patisserie gestiefelt bin und "Deux Croissants et un pain au chocolat, si vous plait" bestellt habe. Denn das war mein erster französischer Satz und lange auch der einzige. :-)

This is how the perfect rainy sunday looks like. Rain is the perfect alibi to sit in my reading corner with a book and a "petit dejeuner". Apart from the book, this is my favourite Sunday breakfast, since I was 4 years old and went into a patisserie, ordering "Deux Croissants et un pain au chocolat, si vous plait". This was my first french sentence and for a long time my only sentence. :-)

Donnerstag, 21. Juli 2011

Rückzugsorte: Die Buchhandlung "stories!"

Wer mich kennt, weiß, dass mich Buchhandlungen und Bibliotheken schon immer magisch angezogen haben. Und gestern habe ich eine besonders schöne Buchhandlung entdeckt. "stories!" an der Hoheluftbrücke.
Hier wird den Büchern als Kunstwerk gehuldigt, denn an hohen Wänden werden die Cover zu Kunstobjekten und erlangen so die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt. Und wie der Name schon sagt, findet sich hier auch nur Belletristik in den hohen Regalen. Da es auch eine Bar mit heißen und kalten Getränken gibt, ist das "stories!" ein perfekter Ort für einen verregneten Tag, um zu stöbern und zu lesen, oder sich an einem heißen Tag an einem kühlen Ort zu erholen.
Those who know me, also know that book stores and libraries have a magical attraction on me. Yesterday, I found an extraordinary beautiful one. "stories!" near Hoheluftbrücke.
Here, they pay hommage to the book as a piece of art because on high walls the book covers become art and thus get the attention they deserve. The name is telling and so the reader will find only fiction in the high shelves. Since also hot and cold drinks are served "stories!" is the perfect place to spend a rainy day with browsing trough the tons of fiction, or relax in a cool spot on a hot day.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Das Mittwochsbuch: erschreckend wahr

Copyright: DuMont Buchverlag
Zach lernt von einem Fremden das Schwimmen, ohne zu ahnen, dass dieser ihn eigentlich als Rache an seinem Vater ertränken will.
Doch die Geschichte beginnt früher, in den 50er Jahren an der Yale University, an der Zachs Vater als chronisch unterbezahlter Psychopharmakologe arbeitet. Doch dann kommt er einem Stoff auf die Spur, der es schafft, aus dem depressiven Eigenbrödler Casper einen Überflieger zu machen. Doch irgendetwas geht furchtbar schief und Casper wird zum Mörder, der es auf die Familie Friedrich abgesehen hat und es kommt zur Katastrophe. Zach wird erst danach geboren und als Detektiv in eigener Sache geht er dem Familiengeheimnis auf den Grund....
In diesem Buch steckt noch so viel mehr. Es ist auch ein Buch über die Psychoanalyse, denn bekanntlich sind Psychopathen ja die besten Analytiker. Es beschreibt aber auch die Pharmagläubigkeit der 50er und 60er Jahre, als man glaubte, dass es eine Pille für jede Krankheit gibt und Psychodrogen wie LSD auf den Markt kamen. Und es ist Teil der Lebensgeschichte des Autors, Dirk Wittenborn.
Das wusste ich allerdings noch nicht, als ich das deutsche Manuskript damals verschlungen hatte. Ich absolvierte gerade ein Praktikum beim renommierten DuMont Buchverlag in Köln. Es war gerade kurz vor der Buchmesse und die Autoren gaben sich die Klinke in die Hand. So auch Dirk Wittenborn, der es sich zur Angewohnheit gemacht hatte, in alle Büros zu spazieren und Hallo zu sagen, wenn er in Köln war. Und so stand er auch im Praktikantenzimmer und gab uns allen die Hand und fragte, wie es uns gehe. Dies war mein erstes Treffen mit einem Autoren, dessen Buch ich wirklich liebte und natürlich wurde ich knallrot. So schnell, wie er da war, war er auch schon wieder weg, denn er war ja für ein Interview mit dem Playboy da. Ich blieb zurück mit dem Gefühl von "Ich habe eine Wassermelone getragen."
Dadurch, dass ich den Autor kennen lernen durfte, ist mir gerade dieses Buch besonders ans Herz gewachsen und ich kann es nur empfehlen. Mir ging es so, dass ich an den heftigsten Stellen immer rufen wollte: "Nein, tu es nicht! Sei vorsichtig". 


Copyright: Bloomsbury Publishing
Zach is tought to swim by a complete stranger, not knowing that this man actualy wanted to drown him in revenge for something Zach's father did.
But the plot starts much earlier in the 50s, at Yale University where Zach's father, Will Friedrich, works as an underpaid psychopharmacologist. He finds a substance that makes the depressed and suicidal Casper turn into a social high-flyer. But something goes absolutely wrong and Casper turns into a killer who constantly haunts the formerly so happy Friedrich family.
Zach is born after the fatal events and feels the constant fear. As a detective in his own case he starts to investigate the family secret...
There is so much more in this book than this dramatic story, because it is also a book on psychology. Aren't psychopaths the best analytics? And Wittenborn writes about the strong belief in pharmacology and that a pill can cure every problem during a time when LSD and other drugs came on the market..
Finally, the story is part of the author's life, which I didn't know, when I met Dirk Wittenborn during my internship in the famous DuMont publishing house. He went in our office, since he had made it his habbit to great everyone in the publishing house, and asked whether we were feeling allright. This was my first encounter with an author who's book I really much loved and I blushed instantly. And as fast as he was there, he was gone to have an interview for Playboy, for which he had come. Leaving me with the feeling of: "I carried a water melon."
Since I was able to meet the author this book is even more special for me and I can only recomment it. During the most tense parts I always wanted to shout: "No, stop it! Be carefull!"

Dienstag, 12. Juli 2011

Milonga in Planten un Blomen

Ein lauer Sommerabend, eine schöne Location, tolle Musik ...
Gestern trauten wir uns endlich mal zur Milonga auf den Seeterrassen und lernten als Anfängerinnen so einiges über die Verhaltensregeln beim Tango. Denn nachdem wir zwei Stunden rumgestanden hatten, ohne zu tanzen, kam eine erfahrene Tänzerin und erklärte uns die Hamburger Besonderheiten: Da es anscheinend hier erlaubt ist, Nein zu sagen, fordern die Herren kaum auf. Will man als Frau tanzen, muss man also sehr viel offensiver vorgehen als üblich und selbst auffordern. Das werden wir uns für die Zukunft also merken. 
Einen Beweis für Murphy's Law gab es übrigens auch: Die einzige unter uns, die noch nie Tango getantzt hat, wurde dann natürlich doch aufgefordert und konnte zumindest den letzten Tanz des Abends mitnehmen.
Aber allein für einen fantastischen Sonnenuntergang hat es sich trotzdem gelohnt.
A warm summer-night, a nice location and good music ...
Yesterday, we dared to go to the milonga at the Seeterrassen and - as beginners - we learned a lesson about the rules of conduct in Tango: After staning around for hours without having been asked to dance even once, another female dancer told us something about the Hamburg peculiarities. As it seems to be alowed to say no, here, man do not ask women to dance so often. So, if a woman wants to dance, she has to be a lot more pushy than usual and ask the men herself. We will keep that in mind for next time.
As an evidence for Murphy's Law the only one among us, who has never even danced Tango, was asked and could take along the last dance, at least.
But the evening was absolut worth it, at least for this beautiful sunset.

Freitag, 8. Juli 2011

Tools for a night out



So, Freunde der Nacht, jetzt geht es raus und das Täschchen darf mit.

So, friends of the night, I am going out and baggy will join me.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Das Mittwochsbuch zur Frauen- Fußball WM

Copyright: Audiolino
... ist heute ein Hörbuch, denn das Thema bietet sich einfach an, auch, wenn es nicht um Frauen geht. Der tschechische Autor Eduard Bass hat dieses tolle Buch bereits in den 1920er Jahren geschrieben und Audiolino hat es zusammen mit Henning Venske grandios als Hörbuch umgesetzt. Ich bin absolut kein Fußballfan, aber dieser Kinderroman ist eines der aufregendsten Abenteuer, die ich je gehört habe.
Papa Klapperzahn hat 11 Söhne und weiß nicht so recht, wie er sie ernähren soll. Da kommt ihm die Idee, sie als Fußballmanschaft zu trainieren. Sie trainieren hart und werden zuerst in Tschechien und dann in der ganzen Welt berühmt. Sie schlagen alle Gegner und steigen immer weiter auf. Doch dann wollen ein paar Schulbuben nicht mit ihnen spielen, weil sie Geld dafür bekommen. Die elf Klapperzähne wollen aufhören, doch dann winkt die Weltmeisterschaft in Australien. 

Eduard Bass:
Klapperzahns Wunderelf


3 CDs, ca. 236 Minuten
Sprecher: Henning Venske
ISBN 978-3-86737-083-7
Hörprobe

Zum Schluss gibt es auch noch einen Schiffbruch und ein Spiel auf Leben und Tod mit menschenfressenden Inselbewohnern. Herrlich!
Ich finde, es wurde bei Erscheinen trotz einem Platz auf der Kinderhörbuch-Bestenliste viel zu wenig beachtet. 

Montag, 4. Juli 2011

Wind und Wetter - ein paar Impressionen

schlechtes Wetter ist am Meer wirklich relativ
mein Lieblingsplatz, besonders, wenn es richtig stürmt
Und zum Schluss ein wahnsinns Sonnenuntergang

Donnerstag, 30. Juni 2011

lavafee hinter den Spiegeln

Mit einem Spiegeln durch die Stadt zu laufen macht einen zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Probiert es mal aus!
Da gibt es diesen kleinen Laden in der Susannenstraße, der alten und neuen Schnick Schnack verkauft und da ich vor der Tangostunde noch ein bisschen Zeit vertrödeln musste, schaute ich da vorbei. Und da stand er: genau der Spiegel, der in meiner Wohnung noch fehlte und zu einem  Preis, dass Stehenlassen nicht in Frage kam. Da ich aber kein Auto habe, musste ich ihn ja irgendwie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln heim bringen. Die Reaktion der Leute war sehr amüsant, denn die Eitelkeit der menschlichen Natur wurde sehr deutlich. Jeder, aber auch jeder musste in den Spiegel sehen.Und sie guckten ziemlich irritiert, wie ich da so mit dem Spiegel unter den Arm geklemmt die Straße entlang schlenderte und das riesen Teil in den Bus quetschte. Immerhin er ist heil zu Hause angekommen und sieht toll aus!
Just walk through the streets with a big mirror under your arm and you will be the center of attention.
There is this little shop at Susannenstraße, which sells old and new bits and pieces. I had some time before my tango lesson and so dropped in for a short look around. And there it was: exactly that mirror that was missing in my appartment for a year and the price was so great that I couldnt not resist and letting it there was no option. Now I had to bring it hoome by bus and train because I don't own a car and the reaction of the people was quite amusing since the vanity in human nature became quite obvious. Everyone, really everyone had to look into the mirror! And they looked quite irritated as I walked down the street carrying the mirror under my arm and squeezed it into the bus. Finally, it arrived savely at home and it looks quite nice!