Sonntag, 21. November 2010

Die Herbstkombüse: Kürbisrisotto salzig-süß



Der Kürbis ist noch lange nicht gegessen und ich war es allmählich leid, nur Suppe draus zu machen. Also lud ich gestern eine Freundin ein und wir versuchten uns an einem Kürbisrisotto mit getrockneten Aprikosen als Clou. Man könnte also sagen, ich habe mich irgendwie von "die Arraber", wie Herr Schubeck jetzt sagen würde, inspirieren lassen.

Mal sehen, ob ich das Rezept noch zusammenkriege:
Zutaten:
1 Hokaido-Kürbis
1-2 Tassen Rundkornreis (bevorzugt Arborio, wie wir festgestellt haben, geht es aber auch notfalls mit Milchreis)
1 Stange Lauch, oder 1 Bund Lauchzwiebeln
etwa 1 Hand voll getrockneter Aprikosen
etwas frischer Parmesan
etwa 1 L Gemüsebrühe
1 Glas Weißwein
etwas Olivenöl
etwas Salz und Pfeffer

Zubereitung:
  1. Lauch bzw. Lauchzwiebeln schneiden. Den Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden.
  2. Lauch andünsten (aber etwas zum Garnieren zurückbehalten). Den Reis und die Kürbiswürfel dazugeben.
  3. mit dem Weißwein ablöschen und einreduzieren
  4. anschließend immer schöpfkellenweise etwas Brühe hinzugeben und immer rühren, damit nichts festkocht
  5. warten bis der persönliche Lieblingsgrad der "Schlotzigkeit" erreicht ist
  6. Parmesan einreiben
  7. Vor dem Servieren ein paar getrocknete Aprikosen kleinschneiden und dazu geben, sodass die noche twas warm werden
  8. noch etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!
Das Salzige und das Fruchtige war eine total gute Mischung und hat himmlisch geschmeckt!
Dazu einfach den Rest des Weißweins servieren, denn wenn die Flasche schon mal offen ist ... :o)